Pressespiegel

Langwedel auf touristische Landkarte gebracht

Touristikverein feiert sein zehnjähriges Bestehen / 30000 Übernachtungen LANGWEDEL. Zehn Jahre Touristikverein Langwedel (TVL) sind zwar kein großes Jubiläum, aber für einen kleinen Rückblick und eine ordentliche Feier war es doch Anlass genug. Also trafen sich am Sonntag über 50 Radfahrer vor dem Ratshaus, wo sie vom Vereinsvorsitzenden Christoph Meyer begrüßt wurden. „Vor zehn Jahren begannen wir mit einem knappen Dutzend Mitgliedern, heute sind es über 60“, erinnerte sich Meyer. In diesen zehn Jahren wurde viel erreicht, es wurden innovative Ideen entwickelt. So gibt es ein vielfältiges Angebot zum Wandern und Radfahren mit sieben unterschiedlichen Rad- und Wanderwegen, aber auch Kanutouren. Ganz besonders stolz ist Christoph Meyer auf die fast 30000 Übernachtungen von Gästen im Flecken. Andreas Mattfedt, vor zehn Jahren Langwedels Bürgermeister und jetzt Bundestagsabgeordneter, erinnerte daran, dass Touristik im Flecken Langwedel ein Niemandsland war. Er aber wollte den Gästen etwas anbieten, so kam es zur Vereinsgründung. Inzwischen sind es nicht nur die Gäste, die von den vielen Aktivitäten Nutzen ziehen, sondern auch die Einheimischen. Mattfeldt lobte das zehnjährige Engagement von Christoph Meyer und freute sich, dass auch der Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik, Martin Fahrland, zu diesem kleinen Jubiläum nach Langwedel gekommen war.

Bexbach ist bei Kaserne Vorbild

Schwanewede setzt auf Bundespolitik VON GABRIELA KELLER Schwanewede. Bei den geplanten Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) über einen Verkauf des Lützow-Kasernengeländes setzt die Gemeinde Schwanewede auf bundespolitische Schützenhilfe. Mit Unterstützung unter anderem des Wahlkreis-Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt (CDU) hoffen die Schwaneweder, schneller und zu einem für die Kommune akzeptablen Kaufpreis zum Ziel zu kommen.

Schulstunde mit Politiker

Antworten auf Fragen zur Eurokrise VON UNDINE ZEIDLER Lilienthal. Warum in der Europäischen Währungsunion Griechenland das größte Schuldenproblem hat, warum dem Land Geld allein nicht hilft und ob der Kapitalismus vielleicht ausgedient hat – das und vieles mehr diskutierten im Forum ihrer Schule rund 180 Schüler des Gymnasium Lilienthal mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt und dem jungen Politologen Andreas Heydt von der Uni Bremen. Laut Antje Schloen, Fachbereichsleiterin Politik/Wirtschaft am Gymnasium, verließen die Schüler die Veranstaltung nach zwei Unterrichtsstunden zum Thema Eurokrise mit dem Gefühl, „wirklich ernst genommen“ zu werden. Im zehnten Jahrgang steht im Fach Wirtschaft die Europäische Währungsunion auf dem Stundenplan. Da fügte es sich gut, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt der Schule vorgeschlagen hatte, anlässlich des Europa-Projekttages nach Lilienthal zu kommen. Dass der Nachmittag zur Eurokrise für die Lilienthaler Gymnasiasten mehr war als eine Pflichtveranstaltung, zeigten sie mit vielen Fragen, Nachfragen und kontroversen Standpunkten, die sie in der Diskussion vertraten. Antje Schloen bescheinigt ihren Schülern: „Sie waren richtig gut vorbereitet.“ Zudem saßen zahlreiche Elft- und Zwölftklässler im Forum, obwohl deren Schultag schon zu Ende war. „Das treibt sie wirklich um, weil sie sich Sorgen machen und Antworten suchen.“

CDU Senioren-Union besucht Hauptstadt

CDU Senioren-Union besucht Hauptstadt

Rundreise durch die deutsche Geschichte LANDKREIS. Berlin und Spreewald standen auf dem Programm einer Busreise der Senioren-Union Landkreis Verden. Erste Station in Berlin war der Besuch der Landesvertretung Niedersachsen, die sich mit der Vorbereitung des Abstimmungsverhalten des Landes im Bundesrat befasst. Ferner knüpft sie Kontakte zu Ministerien, Verbänden, Wirtschaft, gesellschaftlichen Gruppen und Botschaften anderer Länder.

Verlegung nach Garlstedt?

 Zukunft des Standort-Übungsplatzes Schwanewede: Verteidigungsministerium braucht länger für die Prüfung Ist eine Verlegung des militärischen Übungsbetriebes von Schwanewede nach Garlstedt machbar? Das Verteidigungsministerium will das nun in den nächsten Monaten prüfen. Das Schicksal der Schwaneweder Übungsplatzes bleibt damit weiter offen. VON GABRIELA KELLER Schwanewede. Die ursprünglich für Ende Mai, Anfang Juni angekündigte Entscheidung über die Zukunft des Standort-Übungsplatzes in Schwanewede verzögert sich. Das Verteidigungsministerium wird in den nächsten Wochen prüfen, ob eine Verlagerung des militärischen Übungsbetriebes von Schwanewede nach Garlstedt technisch machbar ist. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Vertretern des Ministeriums, des Landkreises Osterholz, der Gemeinde Schwanewede und dem CDU-Bundestagsabgeordenten Andreas Mattfeldt am Mittwoch in Berlin. Mattfeldt hatte das Arbeitstreffen im Ministerium vermittelt. Vom Landkreis nahm Landrat Jörg Mielke teil, Schwanewede war mit Bürgermeister Harald Stehnken und dem Konversionsbeauftragten Gerhard Luhrmann vertreten. Ihre Gesprächspartner waren Staatssekretär Thomas Kossendey, Ministerialbeamte und Vertreter der Bundeswehr. Laut Mattfeld ging es bei dem Arbeitstreffen darum, „die Grundvoraussetzungen einer Verlagerung des Übungsbetriebes von Schwanewede nach Garlstedt zu prüfen“. Die Gesprächspartner aus dem Ministerium hätten deutlich gemacht, dass eine Erweiterung des Übungsbetriebes in Garlstedt „grundsätzlich möglich und auch finanziell darstellbar“ sei. Beim Arbeitstreffen am Mittwoch wurden eine Reihe offener Fragen angeprochen, die vor einer endgültigen Entscheidung zu klären sind. Da ist die Naturschutz-Problematik. Der Standort-Übungsplatz in Garlstedt liegt zum Teil im Bereich des Garlstedter Moores und der Heidhofer Teiche, eines schützenswerten Flora-Fauna-Habitats (FFH). Teiche besonders geschützt

Geld reicht nicht für Sanierung

Museumsdachtotal marode Worpswede (wim). Eigentlich sollte die Sanierung der beiden 300 Jahre alten Bauernhäuser im Schluh mit dem Vogeler-Museum längst abgeschlossen sein. Mit 1,8 Millionen Euro unterstützt der Masterplan des Landes Niedersachsen die Sanierung und Modernisierung der Häuser. Doch das Geld reicht nicht. Schon bei der Sanierung des von Martha Vogeler in den 1930er-Jahren eingerichteten

Böse Überraschung im Schluh

 Dachstuhl auf dem Pensionshaus marode / Sanierung kostet 327 000 Euro mehr / Bund übernimmt 160 000 Euro Daniela Platz und Berit Müller haben eine Sorge weniger. Gerade hat der Haushaltsausschuss des Bundestags 160 000 Euro für die Sanierung des baufälligen Dachstuhls auf dem Pensionshaus bewilligt. Das ist knapp die Hälfte der Summe, die Martha Vogelers Urenkelinnen für das Haus im Schluh brauchen. Die Chancen stehen gut, dass Platz und Müller das Geld zusammenbekommen. „Bis Ende des Jahres sind wir fertig mit der Sanierung“, sagt Daniela Platz. VON MICHAEL WILKE Worpswede. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt verkündete die frohe Botschaft als Erster per Pressemitteilung, Titel: „Mattfeld rettet Dachsanierung beim Haus im Schluh“. Der Langwedeler Christdemokrat hatte sich in Berlin für den Zuschuss stark gemacht, auf Bitten von Landrat Jörg Mielke und Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke. In Berlin fand Mattfeldt nach eigenen Angaben einen prominenten Unterstützer: Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Der frühere Bremer CDU-Vorsitzende hält viel von Worpswede und seinem Kulturerbe. Mattfeld sitzt im Haushaltsausschuss des Bundestages. Am Ende stand der Beschluss, dass sich der Bund mit 160 000 Euro an der Finanzierung der Dachsanierung beteiligt. Die wird mehr als doppelt so teuer. „Die gesamten Dach-Mehrkosten machen 327 000 Euro aus“, sagt Daniela Platz, die das Museum mit Vogeler-Möbeln und Vogeler-Grafiken im Haus im Schluh zusammen mit Berit Müller leitet.

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