Pressespiegel

„Eine ungeheure Last der Verantwortung auf den Schultern“

„Eine ungeheure Last der Verantwortung auf den Schultern“

Interview mit dem Langwedeler Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt / Als Mitglied des Haushaltsausschusses täglich mit der Welt-Finanzkrise befasst Von Manfred Brodt LANGWEDEL/BERLIN. Als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages ist der Langwedeler Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) tagtäglich damit befasst, Europa vor der Welt-Finanzkrise zu retten. Wir interviewten ihn gestern nach einem Gespräch mit dem Finanzminister. Wie haben Sie bisher die „Herbstferien“ verbracht? Mattfeldt: In den letzten Tagen ausschließlich mit Sondersitzungen des Haushaltsausschusses, der ja federführend in der Bearbeitung der Schuldenkrise in der Eurozone ist. Wie viele Sondersitzungen und wie lange sind die? Matttfeldt: Vergangene Woche drei Sondersitzungen, heute die vierte. In der Regel sind sie zwischen sechs und zehn, elf Stunden in der vergangenen Woche. Was wird da beraten? Mattfeldt: Da wird über den Haushalt 2012 gesprochen. Ich muss allerdings zugeben, dass wir über den Haushalt weniger intensiv als in den Vorjahren sprechen. Hauptthema ist die Stabilität des Euro. Tauchen die Milliarden für Europa überhaupt im Haushalt auf? Mattfeldt: Im Haushalt tauchen sie nicht auf, da es bisher lediglich Bürgschaften sind. Ab 2013 sind für den europäischen Stabilitätsmechanismus Bareinlagen angedacht. Wir überlegen, ob es sinnvoll ist, schon 2012 Risikorücklagen zu bilden für den Fall, dass gewisse Bürgschaften gezogen werden müssen für 2013.

Anmelden für die Sprechstunde

Verden (fr). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt bietet am Dienstag, den 01. November von 17 bis 18 Uhr eine Bürgersprechstunde in seinem Abgeordnetenbüro in Verden, Bahnhofstraße 23 an. Wer den Politiker sprechen möchte, wird gebeten, sich zuvor unter der Telefonnummer 04231/982530 einen Termin zu sichern. © Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 22.10.2011

BÜRGERSPRECHSTUNDE

Andreas Mattfeldt lädt ein Osterholz-Scharmbeck (ifr). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt lädt für Montag, 31. Oktober, 17 bis 18 Uhr, zur Bürgersprechstunde ein. Bürger des Landkreises haben dabei Gelegenheit, ihre Sorgen und Wünsche vorzutragen. Die Bürgersprechstunde findet im Abgeordnetenbüro in der Bahnhofstraße 33a statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer

Mehr Winter vom Sommer

CDU-Bundestagsabgeordneter wünscht sich einen längeren Urlaub in der kalten Jahreszeit von Hauke Hirsinger Drei Tage länger verreisen sollen die Kreisverdener und Niedersachsen während der Winterferien. So zumindest der Wille von Andreas Mattfeldt (CDU). Bei der Opposition zeigt man sich wenig begeistert von dem Vorstoß. LANDKREIS Wenn es im Winter Halbjahreszeugnisse gibt, erhalten die Schüler nicht nur ihre

Für längere Weihnachtsferien

Landkreis (fr). Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Weihnachtsferien in Niedersachsen zu verlängern. “Ich werde laufend von vielen Bürgern meines Wahlkreises auf die Länge der niedersächsischen Winterferien angesprochen. Die Leute wünschen sich Winterferien, die nicht nur zwei Tage, sondern eine Woche dauern”, so Mattfeldt in einer Pressemitteilung. Deshalb habe er kürzlich den

Gedenken als Mahnung

 Der Bund der Vertriebenen feierte im Hotel Tivoli den “Tag der Heimat” Von Monika Fricke Osterholz-Scharmbeck. Unter dem Motto “Wahrheit und Dialog – Schlüssel zur Verständigung” feierte der Bund der Vertriebenen (BdV) den “Tag der Heimat” im Hotel Tivoli. Dem Festredner Helmut Lubert ging es in seinem Vortrag zum Motto des Heimat-Tages weniger um die Vergangenheit, sondern vielmehr um die Gegenwart und Zukunft. Leider hätte die Menschheit aus der Geschichte wenig dazu gelernt, machte Lubert deutlich. Der 1939 in Memel (heute Klaipeda in Litauen) geborene Festredner ging auf die wechselvolle Geschichte seiner Heimat im Osten ein, die 1919 nach dem Ersten Weltkrieg vom Deutschen Reich abgetrennt wurde. 1939, vier Wochen nach seiner Geburt, wurde das Memelland durch einen Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Litauen wieder deutsch. Helmut Luberts Geburtsurkunde wurde in deutscher und litauischer Sprache ausgestellt.  

“Das Geld kommt nicht an”

Bürgermeister informieren sich bei Andreas Mattfeldt in Berlin Von Christian Markwort Landkreis Osterholz. Die Bürgermeister von Hambergen und Worpswede, Bernd Lütjen und Stefan Schwenke, nutzten einen Besuch beim Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt (CDU) in Berlin, um sich über die Arbeit des Politikers zu informieren und um ihm ihre Sorgen in Bezug auf die kommunale Finanzierung einer

„ALV-Zahlen sind nicht mehr hinnehmbar“

Andreas Mattfeldt: Verden schneidet oft schlecht ab / Zweifel am neuen Kennzahlen-Vergleichssystem LANDKREIS. Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt ist unzufrieden: „Im Vergleich mit anderen Optionskommunen schneidet die ALV schlecht ab.“ Die kommunale Anstalt des Landkreises belege immer hintere Plätze, und deshalb habe er Arbeitsministerin von der Leyen gebeten, deren Arbeit zu überprüfen. Nicht ganz fair findet dagegen Heiko Greitschus-Kock die Kritik. Das erst seit ein paar Monaten in Nürnberg geführte neue Kennzahlensystem erfasse einige Aspekte nicht. So richtig aussagekräftig sei es deshalb nicht. Mit der Neufassung des Sozialgesetzbuches II Anfang des Jahres hatte die Bundesregierung die Jobcenter der Optionskommunen gesetzlich verankert. Zuvor hatten 69 Kommunen, darunter die ALV im Landkreis Verden, die Betreuung von Langzeitarbeitslosen in einer Experimentierphase übernommen. Das Gesetz sieht jetzt vor, dass die Jobcenter anhand von Kennzahlen verglichen werden. In einem Ranking von 55 Jobcentern sollen sie ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Seit Mai muss auch Greitschus-Kock jeden Monat ein dickes Datenpaket mit 250 Datenfeldern nach Nürnberg liefern, aus dem nach recht komplizierten Berechnungsverfahren die Kennzahlen für den Vergleich aufbereitet werden. Der Vorstand der ALV zeigt auf einen Ordner mit gut fünf Zentimetern Papier: „Da steht drin, wie das berechnet wird.“

Zwei Euro Stromkosten für 150 Kilometer

Citroën-Händler stellt in Verden einziges E-Auto aus Großserienproduktion für Probefahrten zur Verfügung Von Johannes Heeg / Verden. Viele reden von der Elektromobilität. Autos werden flüsterleise und pusten keine Abgase in die Luft. Kleine Elektromotoren sorgen in Fahrrädern für “eingebauten Rückenwind”. Das hört sich gut an. Doch wie weit ist diese Verkehrswende in Verden? Sind die neuen Zeiten bereits angebrochen? Die Zukunft des Automobils ist derzeit nur in einem einzigen Verdener Autohaus zu bestaunen. Beim Citroën-Händler Kühn steht mit dem C-Zero das erste alltagstaugliche Elektro-Großserienauto, das man in der Domstadt tatsächlich probefahren und kaufen kann. Der Einstieg ins elektromobile Zeitalter ist allerdings nicht eben billig. 35700 Euro verlangt Kühn für den Franzosen, der von Mitsubishi in Japan gebaut wird. “Allein der Akku kostet als Ersatzteil 12000 Euro”, sagt Firmenchef Frank Kühn.  

Kontakt zur Region nicht verlieren

Kontakt zur Region nicht verlieren

Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt zieht Halbzeitbilanz und freut sich in Berlin auf den Papstbesuch Von Uwe Dammann Landkreis Verden. Bei der Kommunalwahl hat er mit 4773 Stimmen mit Abstand das beste Einzelergebnis für den Kreistag erzielt. Doch gefeiert wurde nicht lang. Die Kommunalwahl ist für den CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt schon wieder Geschichte. Stattdessen geht es in Berlin um Euro-Krise, drohende Griechenlandpleite und die Auswirkungen für den deutschen Bundeshaushalt. Andreas Mattfeldt pendelt derzeit noch häufiger als sonst zwischen seinem Wahlkreis- und Wohnort Langwedel und der Bundeshauptstadt hin und her. In der vorigen Woche hielt Mattfeldt eine Rede in der Bundestagsdebatte zum Haushalt von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Als Mitglied im Haushaltsausschuss ist er zuständig für diesen Bereich des Bundesetats, bilanziert er in einer Halbzeitbilanz der Legislaturperiode der CDU/FDP-Koalition. “Es gibt die Koalition noch”, sagt Mattfeldt mit einem Schmunzeln, auch wenn der öffentliche Streit um die Euro-Krise zwischen CDU und FDP anderes vermuten lässt und vor allem die FDP eine Wahlklatsche nach der anderen einstecken müsse. Auf der Abgeordnetenebene verlaufe die Zusammenarbeit weiterhin sachlich und konstruktiv.

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