450.000 Euro Bundesförderung für die Sanierung des Verdener Syndikatshofes

 

Die Stadt Verden erhält eine Bundesförderung für die Sanierung des Syndikatshofes in Höhe von 450.000 Euro. Dieses Geld hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, in dem ich Mitglied bin, soeben freigegeben.

Der Syndikatshof gehört zu den ältesten Häusern und bedeutendsten Baudenkmalen der Stadt Verden. Erbaut wurde das Gebäude 1590 im Stil der Weserrenaissance, teilweise aus Steinen eines ehemaligen Augustinerklosters, das vorher am selben Standort stand. Genutzt wurde das Anwesen als Dienstwohnung des städtischen Syndikus und Stadtrichters. Eine grundlegende Sanierung erfolgte im Jahr 1736. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude lange Zeit als bürgerliches Wohnhaus genutzt. Teile des Kellers sind noch Überreste des einstigen Klosters.

Die Gesamtkosten für die denkmalgerechte Wiederherstellung und Sanierung des Syndikatshofs wurden von der Verdener Stadtverwaltung auf ca. zwei Millionen Euro geschätzt. Der Bund übernimmt dabei den Teil, der aus Denkmalschutzmitteln förderfähig ist.

Ich freue mich sehr, dass es nunmehr gelungen ist, ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Verden mit Hilfe des Bundes sanieren zu können. In den vergangenen Jahren konnte schon mit Bundesunterstützung das Domherrenhaus in Verden, der Erbhof in Thedinghausen sowie die Achimer Mühle restauriert werden. Schon die drei Projekte habe ich als Pate im Haushaltsausschuss begleitet und konnte so eine Bundesfinanzierung ermöglichen. Es ist mir besonders wichtig, dass die Gelder, die wir vom Bund bereitstellen, auch dort ankommen, wofür sie bestimmt sind – gerade bei den Denkmalschutzgeldern können wir vor Ort alle genau sehen, wo das von den Steuerzahlern hart erarbeitete Geld hinfließt. Der Schutz von Kulturdenkmalen sorgt dafür, dass diese dauerhaft auch für die Nachwelt erhalten werden können.

Mit mir freuen sich über die Unterstützung vom Bund bei der Sanierung des Syndikatshofes die Verdener Bürgermeisterkandidaten, Jens Richter und Lutz Brockmann, mit denen ich hierbei in engem Kontakt stand.

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