Über 1,28 Millionen Euro Bundesförderung für moderne Sportanlage in Langwedel

24. April 2026
Pressespiegel

Durch Unterstützung des heimischen Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt kommen mit dem ersten Aufruf des Bundesförderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) 1.282.500 Euro Fördermittel nach Langwedel, um die Sportanlage der Oberschule am Goldbach zu sanieren und erweitern. Die Projektliste wurde heute vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen.

Die uniongeführte Koalition hat sich die Ertüchtigung der deutschen Infrastruktur vorgenommen. Gerne übersehen, aber wichtig für Gesundheit und Zusammenhalt gehören auch Sportstätten dazu. Die Koalition hat daher die sogenannte „Sportmilliarde“ ins Leben gerufen. Über einen ersten Förderaufruf werden insgesamt 333 Millionen deutschlandweit zur Sanierung kommunaler Sportstätten bereitgestellt. Zusammen mit dem Flecken Langwedel holt der Bundeshaushälter Andreas Mattfeldt 1.282.500 Euro zur Sanierung und Erweiterung der Sportanlage der Oberschule am Goldbach nach Langwedel.

Andreas Mattfeldt zeigt sich erfreut: „Die Sportanlagen der Oberschule Langwedel sind ersichtlich in die Jahre gekommen. Für Langwedel wäre es eine Herausforderung gewesen, das benötigte Geld alleine zu stemmen. Bereits zu meiner aktiven Zeit als Langwedeler Bürgermeister hätte ich die Maßnahmen gerne umgesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit Hauptamtsleiter Rolf Korb und Bauamtsleiter Bernhard Goldmann haben wir es nun geschafft, dass der Haushaltsausschuss die Mittel für das Projekt beschlossen hat und wir die Sportanlage ertüchtigen können.“

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,85 Millionen Euro. Der Bund übernimmt mit 1,28 Millionen Euro 45 Prozent der Kosten, den Rest trägt der Flecken Langwedel.

Das Bundesprogramm zielt auf nachhaltige und gesellschaftlich wirksame Projekte. Auch in Langwedel stehen diese Aspekte im Mittelpunkt: Gesundheitsförderung durch mehr Bewegungsangebote, Sozialer Zusammenhalt durch gemeinsame Nutzung, Nachhaltigkeit durch langlebige Bauweise und effiziente Nutzung bestehender Flächen und Inklusion durch barrierearme Gestaltung.

„Sportstätten sind weit mehr als nur Orte für Bewegung – sie sind Treffpunkte, Integrationsorte und ein wichtiger Baustein für Lebensqualität vor Ort“, so Mattfeldt.

Bei dem Projekt sollen mehrere Maßnahmen umgesetzt werden: Das Großspielfeld soll in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt, die Sprintlaufbahn ausgebessert und saniert und die danebenliegende Fläche mit einem Multifunktionsbereich für Bewegung und Fitness aufgewertet werden. Zudem sollen ein Beach-Volleyballfeld, ein Frisbee-Golf-Platz, ein neuer Fahrradunterstand errichtet sowie ein Platz für den Rollsport installiert werden. Die Flächen sollen dem Schul- als auch Vereinssport und individueller Nutzung offenstehen.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich ab 2027 beginnen und schrittweise umgesetzt werden. Mattfeldt abschließend: „Jetzt kommt es darauf an, dass der zukünftige Bürgermeister das Projekt konsequent umsetzt. Langwedel bekommt eine Sportanlage, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.“

Städte und Gemeinden konnten Projektskizzen für den ersten Förderaufruf des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bis zum 15. Januar 2026 einreichen. Im Fokus stehen mit dem Programm zum einen die Sanierung von Sportfreianlagen, wie etwa die Umwandlung in oder Sanierung von Kunstrasenplätzen, aber auch die Sanierung von öffentlich zugänglichen Sporthallen sowie Hallen- und Freibädern. Bei Gebäuden steht die energetische Sanierung im Fokus. Die Förderung beträgt bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.

Die Auswahl der Projekte verläuft in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst wird über das zuständige Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) die Förderfähigkeit der eingereichten Projektskizzen geprüft. Im zweiten Schritt entscheidet der Haushaltsausschuss über die konkrete Auswahl der förderfähigen Projekte. Der entsprechende Beschluss wurde heute getroffen.

Der erste Aufruf mit seinen 333 Millionen war 23fach überzeichnet. Nur ein Bruchteil der eingereichten Projekte konnte bewilligt werden.

Parallel zum laufenden Förderverfahren war auch der Projektaufruf zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ gestartet. Städte, Gemeinden und Landkreise können bis zum 19. Juni 2026 Projektskizzen digital beim BBSR einreichen, um ihre kommunalen Schwimmbäder mitsamt typischen baulichen Bestandteilen und zweckdienlichen Folgeeinrichtungen zu sanieren und zu modernisieren. Im Fokus steht auch hier die energetische Sanierung. Mehr Infos unter www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder.

Im Laufe des zweiten Halbjahresjahres 2026 soll zudem eine zweite Förderrunde für das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gestartet werden. Beide Verfahren sind ebenfalls zweistufig.