Mattfeldt: Jetzt Bundesförderung für Denkmale und historische Orgeln beantragen

23. September 2026
Pressespiegel

Bis zum 02. Oktober 2026 können Anträge für das neue Denkmalschutz-
Sonderprogramm des Bundes eingereicht werden. Darauf weist der CDU-
Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt hin. Mit dem Programm unterstützt der
Bund den Erhalt und die Restaurierung national bedeutsamer Kulturdenkmale und
historischer Orgeln. Für den aktuellen Förderaufruf stehen bundesweit insgesamt bis
zu 50 Millionen Euro zur Verfügung.

„Unsere Region ist reich an historischen Gebäuden, Kirchen, Kunstwerken und Orgeln. Sie sind
nicht nur wertvolle Kulturdenkmale, sondern ein Stück unserer Heimat und unserer Geschichte.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn auch Projekte aus den Landkreisen Verden und Osterholz
von den bereitgestellten Bundesmitteln profitieren würden“, erklärt Mattfeldt. „Deshalb möchte
ich Kommunen, Kirchengemeinden, Vereine, Stiftungen und private Denkmaleigentümer
ausdrücklich ermutigen, zu prüfen, ob für ihr Projekt eine Förderung infrage kommt.“

Der Bund kann bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernehmen. Voraussetzung ist, dass
die Bundesmittel durch Eigenmittel oder Zuschüsse des Landes, der Kommunen oder weiterer
Förderer ergänzt werden. Die Antragstellung erfolgt in Niedersachsen über das Niedersächsische
Landesamt für Denkmalpflege in Hannover.

Auch die Sanierung und Modernisierung historischer Orgeln kann gefördert werden. Die
Instrumente müssen unter Denkmalschutz stehen und die deutsche Orgellandschaft aus
klanglicher, historischer oder technischer Sicht mitprägen. Unterstützt werden Maßnahmen, die
dem dauerhaften Erhalt des historischen Bestandes dienen. Dazu kann auch die
Wiederherstellung oder Verbesserung der Spielbarkeit gehören.

Dass sich ein Antrag lohnt, zeigen erfolgreiche Projekte in den Landkreisen Osterholz und
Verden. So erhielt der Niedersachsenstein in Worpswede 328.500 Euro aus dem Denkmalschutz-
Sonderprogramm XIII. Für die denkmalgerechte Sanierung der rund 130 Jahre alten Furtwängler-
und-Hammer-Orgel in der St.-Jakobi-Kirche in Wittlohe stellte der Bund knapp 41.000 Euro
bereit.

„Für beide Projekte habe ich im Haushaltsausschuss sehr gerne und mit Erfolg geworben. Der
Niedersachsenstein ist eines der bedeutendsten Werke Bernhard Hoetgers und ein Wahrzeichen
Worpswedes. Auch die historische Orgel in Wittlohe ist ein ganz besonderer Kulturschatz unserer
Region. Ohne die Unterstützung des Bundes wären solche aufwendigen Sanierungen für die
Verantwortlichen vor Ort kaum zu stemmen“, so Mattfeldt.

Seit 2009 hat der Bund im Rahmen der Denkmalschutz-Sonderprogramme rund 580 Millionen
Euro bereitgestellt. Damit konnten bundesweit mehr als 3.000 Kulturdenkmale und historische
Orgeln erhalten und saniert werden. Nach Auffassung Mattfeldts profitiert davon auch die
regionale Wirtschaft: „Denkmalschutz sichert nicht nur unser kulturelles Erbe. Die Aufträge
kommen vielfach spezialisierten mittelständischen Handwerks- und Baubetrieben zugute. Die
Förderung ist deshalb zugleich Kultur-, Heimat- und Wirtschaftsförderung.“

Die endgültige Entscheidung über die Projektauswahl wird im Haushaltsausschuss des Deutschen
Bundestages getroffen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es unter:

https://kulturstaatsminister.de/denkmal-und-kulturgutschutz/denkmalschutz/denkmalschutz- sonderprogramme-1