Mattfeldt: Folgen des Terrorangriffs der Hamas sichtbar machen

7. Oktober 2026
Pressespiegel

Bundestagsabgeordneter empfiehlt Besuch der Ausstellung „Israel 733:02:35“ in Berlin

Drei Jahre ist es her, dass Hamas-Terroristen und anderen palästinensische Gruppen einen
Großangriff auf Israel verübten und verübter Großangriff arabische Terroristen und
Mitglieder der Terrororganisation Hamas nach Israel eindrangen und gezielt ein großes
Blutbad in Ortschaften und auf dem Gelände eines Musikfestivals anrichteten.

„Dabei wurden mehr als 1.200 Menschen getötet und rund 250 Geiseln verschleppt. Unter
den Todesopfern waren nach israelischen Angaben auch elf Menschen mit deutschem Pass,
darunter Carolin Bohl aus Verden. Sie hatte mit ihrem Freund in einem Schutzraum Zuflucht
gesucht und ist von den Angreifern dort grundlos erschossen worden. Von 31 weiteren von
der Hamas entführten Männern, Frauen und Kindern mit deutschem Pass überlebten 21 die
monatelange Tortour der Geiselhaft. Nicht so Kfir (10 Monate alt) und Ariel (4 Jahre), die
zusammen mit ihrer Mutter brutal von den Terroristen umgebracht wurden. Das unsagbare
Leid, die Kaltblütigkeit der Terroristen und die politischen, sozialen und militärischen Folgen
dieser Tat erschüttert mich bis heute“, gesteht der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas
Mattfeldt.

An diesen Terrorakt, die Folgen und die Bemühungen, die Verschleppten aus den Händen
der Terroristen zu befreien und nach Hause zu holen, erinnert eine besondere Ausstellung
im Deutschen Bundestag, die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, gemeinsam mit
jüdischen Initiatoren und Angehörigen der Opfer am dritten Jahrestag des Massakers am
Mittwoch, 7. Oktober im Paul-Löbe-Haus eröffnen wird.

„Ich kann allen politisch Interessierten empfehlen, die Ausstellung „Israel 733:02:35“ zu
besuchen“, diese laufe noch bis Anfang November, ermutigt Mattfeldt. „Es muss uns darum
gehen, solche Terrorakte künftig gemeinsam möglichst zu verhindern und die Folgen für die
Betroffenen, ihre Familien, ihre Herkunftsländer und auch unsere Gesellschaft in
Deutschland sichtbar zu machen.“

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten liegen zwischen dem Morgen des 7. Oktober 2023 und
dem Abkommen zur Freilassung der letzten Geiseln im Oktober 2025.

Die Ausstellung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (AG Würzburg) dokumentiert die
Folgen des Terrorangriffs der Hamas auf das Kibbuzim Be’eri und Nir Oz sowie das Nova-
Festival. Anhand von Fotografien, Videointerviews und räumlichen Elementen werden Orte
sichtbar gemacht, die durch den Angriff geprägt wurden. Die Ausstellung lädt dazu ein, die
tiefgreifenden Auswirkungen auf die israelische Gesellschaft nachzuvollziehen und
gemeinsam der Opfer zu gedenken.

Die Ausstellung wird bis zum 6. November 2026 präsentiert. Eintritt ist frei.

Informationen zu öffentlichen Führungen durch die Ausstellung und zur Anmeldung unter:
https://www.bundestag.de/besuche/ausstellungen/pol_parl/israel-733-02-35-1201670.

Hinweis: Das Auswärtige Amt hat aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes bis heute keine
vollständige Namensliste veröffentlicht. Deshalb beziehen sich die genannten Opferzahlen auf
frei zugängliche Quellen aus dem israelischen Umfeld.