Achimer Bahnhof: Etwas bewegt sich

Vor Verkaufsentscheid jetzt Wertgutachten

ACHIM / HANNOVER · Die Deutsche Bahn will den Achimer Bahnhof bekanntlich verkaufen – allerdings zu Preisen, die für die Stadt Achim zu hoch sind. Dieses Thema stand jetzt bei einem Gespräch mit dem für Niedersachsen und Bremen zuständigen Beauftragten der Deutschen Bahn, Ulrich Bischoping, im Mittelpunkt.

Daran teil nahmen der Achimer Bürgermeister Uwe Kellner und der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt aus Langwedel.
Kellner befürchtet beim Verkauf an einen privaten Investor, dass die durch die Stadt Achim finanzierte Park- And Ride(P+R)-Anlage den Bahnreisenden nicht mehr zur Verfügung stehen würde.

Die Bahn habe sich mit beiden nun so geeinigt, dass der Wert des Bahnhofs zunächst per Gutachten ermittelt wird. Je nachdem wie dieses ausfällt, könne dann erneut über einen Kauf durch die Stadt nachgedacht werden, erläutert Mattfeldt das Gesprächsergebnis in einer Presseerklärung vom gestrigen Tage.

Außerdem wolle die Bahn für den Fall, dass sie den Bahnhof an einen Investor veräußere, vertraglich festhalten lassen, dass die P+R-Anlage weiterhin als solche nutzbar bleibe oder an die Stadt Achim übertragen wird.

“Ich hoffe, dass wir damit das Problem des leer stehenden und zunehmend verfallenden Bahnhofsgebäudes bald lösen können. Nach dem Gespräch mit Herrn Bischoping bin ich zuversichtlich“, fasst der Bundestagsabgeordnete zusammen.

Achims Bürgermeister Uwe Kellner wird mit den Worten zitiert: „Wir sind durch dieses Gespräch mit der Bahn ein gutes Stück voran gekommen. Jetzt müssen wir abwarten, was das Wertgutachten ergibt und an wen der Bahnhof anschließend verkauft wird.“

V A Z 12 09 07  Achim Bahn

© 2009 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft

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