Auf den Spuren von Stalin, Truman und Churchill

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Selbst Stalin spielte (s)eine Rolle – 50 Gäste aus Verden und Osterholz besuchten Berlin und Potsdam

Mit großem Interesse absolvierten 50 Vertreter aus den Landkreisen Verden und Osterholz auf meine Einladung hin ein dreitägiges Programm, bei dem die Gruppe tief in die deutsche Geschichte und Politik eintauchte. Im Mittelpunkt des ersten Tages stand das Schloss Cecilienhof, wo im Sommer 1945 das Potsdamer Abkommen von den Siegermächten unterzeichnet worden war. Wir wandelten also für einige Stunden auf den Spuren von Josef Stalin, Harry S. Truman  und Winston S. Churchill.

Von den Grauen des DDR-Regimes erfuhren meine Gäste dann am zweiten Besuchstag, denn da stand die Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen an. Besonders in einer Zeit, wo hier und da bereits wieder eine Glorifizierung dieser schrecklichen Diktatur festzustellen ist, scheint mir eine direkte Konfrontation mit diesem Unrechtsstaat und seinen Schrecken wichtig. Hier bietet die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi ein trauriges Beispiel, das auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlte.

In einer großen Gesprächsrunde, die in einem Ausschusssitzungssaal im Paul-Löbe-Haus stattfand, besprachen wir im Anschluss viel Grundsätzliches über die politische Arbeit in Berlin, über die Aufgabenstellung der Abgeordneten und über den Ablauf von Debatten und Diskussionen. Ein Rundgang durch den Reichstag und eine Stadtrundfahrt rundeten den zweiten Tag ab.

Den Schlusspunkt des Programms bildete ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Dabei stand der parlamentarische Staatssekretär Ernst Burgbacher (FDP) der Gruppe zur Verfügung. Besonders der Mittelstand und seine bedeutende Wirtschaftskraft waren in den Fokus unserer Runde gerückt.

 

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