Auf die Lilienthaler kann ich immer zählen

Es ist mir als Bundestagsabgeordneter ein wichtiges Anliegen, Menschen für die Demokratie und die Politik zu begeistern. Das war mir deutlich anzumerken, als ich kürzlich zu Gast beim CDU-Ortsverband Lilienthal war und in einer lebhaften Versammlung zahlreiche Fragen unter anderem zur Bundespolitik beantwortete. In den vielen Jahren, in denen ich im Bundestag bin, konnte ich immer auf die Lilienthaler und ihr Engagement vor Ort zählen. Mit Blick in die altersmäßig gut durchmischte Runde meiner Zuhörer ist der Ortsverband ist ein gutes Beispiel dafür, wie auch junge Menschen erfolgreich an die politische Arbeit herangeführt werden können. Deshalb habe ich deutlich gemacht, dass Demokratie auch innerparteilich gelebt werden muss. Auch wenn ich manchmal eine andere Meinung habe und äußere als die Bundespartei, so bin ich in der CDU goldrichtig aufgehoben.

Die Mitglieder erfuhren von mir viel Persönliches:  Ich bin seit 2009 im Bundestag, war vorher Bürgermeister und bin bis heute immer noch als Unternehmer aktiv. Ich bin stolz auf meine wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die gibt mir die Freiheit, Fehlentwicklungen in der Politik zu kommentieren, denn ich bin wirtschaftlich und beruflich nicht von der Politik abhängig. Ich habe mich sehr früh und aus Überzeugung in der Griechenland- und in der Flüchtlingsfrage gegen den von der Kanzlerin eingeschlagenen Weg ausgesprochen. Dafür bin ich innerparteilich angegangen und bei der Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl abgestraft worden. Das stärkt heute meinen Wunsch, den Wahlkreis erneut direkt zu gewinnen, um im Bundestag für klare Ziele, Vertrauen und Menschlichkeit weiterarbeiten zu können.

Trotz der Differenzen in der einen oder anderen Sachfrage halte ich nicht nur als Haushaltspolitiker große Stücke auf die Kanzlerin. Sie ist authentisch und stellt sich so unermüdlich in den Dienst des Landes, wie ich es vorher bei keinem Kanzler in ähnlicher Weise erlebt habe.

Ich bin stolz auf das, was die Bundesregierung in den vergangenen Jahren erreicht hat. Hätte mir das einer vor zehn Jahren gesagt, hätte ich ihm nicht abgenommen, dass wir seit vier Jahren im Bund schwarze Zahlen schreiben, Schulden zurückzahlen, die geringste Arbeitslosenquote seit 1991 haben und Lohn- sowie Rentenzuwächse von denen die europäischen Nachbarländer nur träumen können. Dennoch gibt es noch eine Menge von Problemen zu lösen. Beispielsweise soll die Mittelschicht weiter entlastet werden und ein Einwanderungsgesetz muss dafür sorgen, dass gezielt kluge Köpfe ins Land geholt werden können. Ich setze mich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass weiterhin in die Infrastruktur investiert wird und neue Verkehrsprojekte, ohne zu lange Planungen, realisiert werden. Denn unsere Infrastruktur ist die Lebensader unserer Wirtschaft und Gesellschaft.

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