B 74 neu: Mattfeldt kritisiert das Land

 

Wenig Unterstützung aus Hannover
VON BRIGITTE LANGE
Landkreis Osterholz. Andreas Mattfeldt ist davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Bundesverkehrsministerium die Linienbestimmung für die Umgehungsstraße „B 74 neu“ erstellt hat. Auf Nachfrage der Redaktion berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete, dass er sich „noch letzte Woche“ über den Stand der Planungen bei Enak Ferlemann erkundigt habe. Ferlemann (CDU) ist Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Er versicherte mir, dass es sich bei der Linienbestimmung eigentlich nur noch um eine Pro-forma-Sache handele“, so Mattfeldt. Allerdings seien zurzeit einige Mitarbeiter krank. Ferlemann fehlten schlicht die Leute. Trotzdem habe er Druck gemacht, dass sie die Linienbestimmung jetzt und nicht irgendwann im Laufe des Jahres bräuchten. 
Es sei nun wichtig, dass die beiden großen Volksparteien Unterstützung für das Projekt demonstrierten und zusammen mit dem Kreistag und den Gemeinden ein klares Signal für den Bau der Trasse setzten. Diesbezüglich stimme er sich eng mit Christina Jantz (SPD) ab, betonte Mattfeldt. Das funktioniere gut. „Mehr Probleme sehe ich auf Landesebene“, sagt der Bundestagsabgeordnete. Dort schienen die Grünen sich schwer damit zu tun, das Vorhaben durchzuwinken, so sein Eindruck. Nicht nur das. Er erwarte von jedem Ministerpräsidenten eines Landes, dass er bei solch großen Projekten mit geballter Kraft dahinter stehe. Genau das vermisse er für die „B 74 neu“ aber beim Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. 
Osterholzer Kreisblatt vom 27.06.2015
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