Besichtigung der Bahnunterführung “Am großen Geeren”

Ritterhude BahnunterführungP1010801Gemeinsam mit der Senioren Union Ritterhude habe ich die Bahnunterführung „Am großen Geeren“ besichtigt. Gleich zu Beginn standen zeitweise bis zu zehn Autos vor der Unterführung im Stau und warteten – bedingt durch die einspurige Fahrbahn – auf eine Durchfahrmöglichkeit. Radfahrer und Mütter mit Kinderwagen sorgten zusätzlich für Engpässe. Gleich zweimal kam es zu brenzligen Situationen. Da auch Radfahrer den nur in eine Richtung verlaufenden höhergepflasterten Gehweg benutzen, kommt es dort bei Gegenverkehr regelmäßig zu Beinahe-Kollisionen. Auch der Zebrastreifen ist nur aus einer Richtung für Autofahrer gut einsehbar.

Initiiert hatte das Treffen der Vorsitzende der Ritterhuder Senioren Union Ippe Klaassen. Ihm und seinen Mitgliedern ist die Verkehrssituation schon länger ein Dorn im Auge. Da es sich hier um eine reine Gemeindestraße handelt, und damit sowohl die Finanzierung als auch die Realisierung in den originären Bereich der Gemeinde Ritterhude fallen, konnte ich leider wenig Hoffnung auf Bundeszuschüsse machen. Gleichwohl bedarf die derzeitige Situation einer zwingenden Entschärfung. Leider liegen die Fehler hier im Jahr 2000, als die Unterführung neu gestaltet wurde. Seinerzeit wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, um eine bessere Lösung für alle Verkehrsteilnehmer zu finden.

Die Situation vor Ort wird in den kommenden Jahren noch schwieriger, weil der Autoverkehr, der die Eisenbahnschranke an der Fergersbergstraße umgehen möchte, noch deutlich zunehmen wird. Bis zum Jahr 2020 werden es täglich 200 Züge sein, die für geschlossene Schranken sorgen. Zurzeit sind es 140 Züge am Tag. Um die Situation zu verbessern, sollte die Ritterhuder Bürgermeisterin Kontakt mit der Deutschen Bahn aufnehmen, um zu klären, wie diese die Lage beurteilt.

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