Besonders gute Dorfgemeinschaft

Gottesdienst und Festakt in Steinberg

STEINBERG. Auch am zweiten Tag der großen Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen Steinbergs konnte sich keiner über mangelndes Interesse oder geringe Beteiligung beklagen. Auf dem Programm standen der feierliche Gottesdienst im großen Festzelt sowie ein kurzweiliger Festakt mit launigen Grußworten der zahlreichen Ehrengäste.

Nach dem Festakt gab es für alle Besucher eine wirklich anständig leckere Erbsensuppe, bevor die große 100 Jahr-Feier in Steinberg mit Live- Musik der „Fire Tigers“ , einem kleinen Flohmarkt für Kinder auf dem Festplatz sowie Kaffee und Kuchen langsam ausklang. Den Gottesdienst im voll besetzten Festzelt hielt Pastorin Constanze Ulbrich, die stimmungsvolle musikalische Begleitung lieferten der Posthausener Bläserchor und der Gospelchor aus Etelsen.

Der nachfolgende Festakt wurde äußerst launig durch Horst Mühlenfeld moderiert, der mit kleinen aber feinen Spitzen in Richtung der zahlreichen Politiker und weiteren humorvollen Geschichten aus Steinberg für beste Stimmung im weiten Rund sorgte.

Da ließen sich auch die Ehrengäste in ihren Grußworten nicht lumpen. Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt, Landrat Peter Bohlmann, Bürgermeister Andreas Brandt und Ortsbürgermeisterin Irmtraud Kutscher sprachen den Steinbergern allesamt ihre herzlichen Glückwünsche aus und betonten dabei besonders die überregional bekannte gute Dorfgemeinschaft, die zusammenschweißt und Schwierigkeiten überwinden lässt.

Ein weiteres „Schmankerl“ zauberte Horst Mühlenfeld aus dem Hut. Er begrüßte als weiteren Ehrengast Steinbergs ältesten Bürger und führte mit ihm ein kleines Interview: Georg Janotta, stolze 90 Jahre alt und gesundheitlich noch richtig gut dabei, wurde in Oberschlesien geboren. Durch die Wirren des 2. Weltkrieges verschlug es ihn in die Region um Steinberg, wo er seine spätere Ehefrau kennen lernte. Im Jahr 1967 baute er in Steinberg sein eigenes Zweifamilienhaus, wo er noch heute zusammen mit der Familie seiner Tochter wohnt und sich eigenem Bekunden sehr wohl fühlt. Einen wirklich perfekten musikalischen Rahmen für den Festakt bildeten die Gesangseinlagen der Mitglieder des Etelser Gospelchors.

Zum Abschluss des Festaktes zeichnete Horst Mühlenfeld alle Mitglieder des Festausschusses persönlich aus – außer Uwe Ziebur, der musste gerade draußen auf dem Festplatz arbeiten – und sprach ihnen Dank und Anerkennung für ihre geleistete hervorragende Arbeit aus. Zugleich dankte er den vielen freiwilligen Unterstützern, ohne deren Hilfe man so ein Projekt gar bewältigen kann. kno

© 2009 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft
 

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