Besuch beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Verden

WSA Besuch 19.05.2014 1Zum wiederholten Male habe ich kürzlich das Wasser-und Schifffahrtsamt (WSA) in Verden besucht. Nach wie vor ist nicht genau geklärt, was aus dem Verdener Standort des WSA in Zukunft werden soll. Fakt ist, dass alle 39 Standorte erhalten bleiben sollen, allerdings mit dem Ziel, 14 Reviere zu schaffen und aus jeweils drei Standorten ein Hauptamt zu schaffen.

Nach wie vor vertrete ich die Ansicht, dass wirtschaftlich nachvollziehbare Berechnungen die Grundlage für die anstehende Reform der Wasser- und Schifffahrtsämter sein müssen. Hierzu erwarte ich eine Wirtschaftlichkeitsdarlegung mit aussagekräftigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, aus denen hervorgeht, dass sich die Situation durch die Reform verbessert. Die Zahlen dazu sollen uns im Haushaltsausschuss voraussichtlich noch vor der Sommerpause des Bundestages vorgelegt werden.

Das WSA in Verden verfügt über eine enorme Erfahrung im Hinblick auf die Weser, während es bei einer – wie zurzeit diskutiert wird – Verlagerung nach Minden ein reines Bewirtschaftungsamt für den Mittellandkanal würde. Das macht nach meinem Dafürhalten keinen Sinn.

Im Gespräch mit Personalrat Rolf Lühning vom WSA Verden wurde nochmals deutlich, dass die Personalstimmung aufgrund der bereits seit vier Jahren anhaltenden Diskussion über die geplante Reform angespannt ist. Ich habe unter anderem zugesagt, mit einem erneuten Schreiben an das Bundesverkehrsministerium für den Erhalt des leistungsfähigen Verdener Standortes mit ihren jetzigen drei Sach- und Zuständigkeitsbereichen zu kämpfen.

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