Besuch der Baustelle am Berliner Flughafen: Alle Jahre wieder…

Mühlenfeld 480…besuche ich die Flughafen-Baustelle in Berlin. So auch in dieser Woche wieder. Beim letzten Mal hat uns BER-Chef Hartmut Mehdorn über die Baustelle geführt. Im Laufe der Zeit habe ich schon mit diversen Flughafen -Chefs gesprochen – jedes Jahr gab es einen neuen Chef. Dieses Mal haben wir mit BER -Chef Karsten Mühlenfeld gesprochen und einen Rundgang gemacht.

Mittlerweile sind wir leider schon daran gewöhnt, laufend neue schlechte Nachrichten vom Bau des BER-Flughafens in Berlin zu hören. Diese Dinge haben auch den diesjährigen Besuch dominiert. Während es in der Vergangenheit der Brandschutz, mangelnde Kenntnisse über die verlegten Leitungen oder ähnliches waren, so dominierten auch dieses Mal der Brandschutz und die Kabeltrassen das Gespräch. Darüber hinaus waren die zu schweren Ventilatoren an der Terminal-Decke Thema – wegen diesen war vor ein paar Wochen das Terminal gesperrt und die Arbeiten mussten ruhen. An allen Problemen arbeitet der Flughafen-Chef mit seiner Mannschaft unter Hochdruck und hält weiter am geplanten Eröffnungstermin im zweiten Halbjahr 2017 fest.

BER 230Aber nicht nur die unmittelbaren Bauprobleme waren Thema meines Besuchs am BER. Ich verrate auch nichts Neues, wenn ich sage, dass mit der verzögerten Eröffnung die Kapazitäten des BER schon nicht mehr ausreichen werden – zumindest nicht wenn er in der geplanten Größe eröffnet werden würde. Karsten Mühlenfeld hat hierfür aber schon Planungen und hat uns glaubhaft versichern können, dass sie mit kleineren Umbau-Maßnahmen die Kapazitäten am BER den steigenden Passagierzahlen anpassen können.

Für mich als Haushälter war selbstverständlich auch die Frage der Finanzen nicht unwichtig. Immerhin ist der Bau des Flughafens schon um Einiges teurer geworden als geplant. Derzeit sehe es allerdings nicht danach aus, dass Flughafen-Chef Mühlenfeld von den Gesellschaftern (Bund, Land Brandenburg, Land Berlin) weitere finanzielle Gelder benötige – so war die Aussage des BER-Chefs.

Zumindest letzteres ist eine gute Nachricht. Ansonsten sehe ich leider immer noch viele offene Punkte und bin nicht sicher, ob diese bis zum geplanten Zeitpunkt tatsächlich behoben werden können. Leider hat sich im Vergleich zu meinem ersten Besuch auf der Baustelle extrem wenig verändert – wenn man mal davon absieht, dass in diesem und im letzten Jahr vor und im Terminal kräftig gefegt wurde…

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