Besuch des Erbhofes in Thedinghausen

Erbhof Mattfeld 1Gemeinsam mit dem Samtgemeindebürgermeister Gerd Schröder und dem Alt-Bürgermeister Hans Schröder habe ich mich über den Baufortschritt des Erbhofes in Thedinghausen informiert.

Der Erbhof ist im Zusammenhang mit dem Bau der Burg Thedinghausen durch den Bremer Erzbischof Giselbert als Burgmannslehen um 1285 entstanden. Seine heutige, oft als Schloss bezeichnete Gestalt, verdankt der Erbhof dem Erzbischof Johann Friedrich, der den Bau für seine Geliebte Gertrud von Hermeling-Heimbruch in den Jahren 1619/20 in Auftrag gab. Das prächtige Bauwerk im Stil der ausklingenden Weserrenaissance mit seinen kunstvoll gestalteten Fenstern, Türbögen, Turmgiebeln und Ziersäulen liegt am Ortseingang der Gemeinde Thedinghausen und ist seit dem Jahre 1999 im Besitz der Samtgemeinde Thedinghausen. Das über 400 Jahre alte Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz. Der Erbhof dokumentiert in eindrucksvoller Weise die Verbindung der Region im Landkreis Verden mit der Stadt Bremen.  Ich war beeindruckt von den Zimmerleuten, die den fast vierhundert Jahre alten Dachstuhl in großen Teilen durch Handarbeit sanieren mussten. Gespannt bin ich, wenn im Herbst kommenden Jahres  der Erbhof, der mit erheblichen Mitteln aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundeshaushaltes saniert wird, wieder in alter Pracht erstrahlt.

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