Bund sorgt für besseres Klima in Osterholz-Scharmbeck und Oyten

Das sind sehr gute Nachrichten für Osterholz-Scharmbeck und Oyten:

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem ich als zuständiger Bundestagsabgeordneter angehöre, hat über das Modellprojekt „Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ eine Förderung von 2,4 Millionen Euro für das Vorhaben in der Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck bereitgestellt und unterstützt eine weitere Maßnahme in der Gemeinde Oyten mit weiteren 270.000 Euro.

Mit dieser Entscheidung habe ich Bürgermeister Torsten Rohde und Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion im Osterholz-Scharmbecker und Oytens Bürgermeisterin Sandra Röse in ihren Rathäusern überrascht. Auf diesen Weise sorgt der Bund in den nächsten Jahren  sprichwörtlich für besseres Klima in beiden Orten.

Für die Kreisstadt des Landkreises Osterholz ist die Unterstützung aus Berlin im Zusammenhang mit dem Kraftakt Stadtsanierung besonders wichtig. Das hatte im Vorfeld die CDU-Fraktion im Rat immer wieder deutlich gemacht und meine Hilfe eingefordert. Ich freue mich, dass ich hier und für Oyten habe Türen öffnen können.

Das aufstrebende Mittelzentrum erhält diese Bundesmittel, um damit in den nächsten drei Jahren die Renaturierung und Baumerneuerung im städtischen Bereich massiv voranzutreiben. Mit dem Geld sollen insgesamt 1500 Bäume nachgepflanzt werden, deren Vorgänger in den vergangenen Jahren unter anderem aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden mussten. Bäume wirken in der Stadt wie kleine Klimaanlagen und dienen als Rückzugsgebiet für Insekten- und Tierarten. Das Geld des Bundes ist dafür gut angelegt.

Mit der Unterstützung aus Berlin will die Stadt auch die naturnahe und insektenfreundliche Umgestaltung von Straßenseitenräumen und die Rückholung und Neugestaltung von etwa 35.000 Quadratmetern Ackerrandstreifen finanzieren. Gerade der Umbau unserer städtischen Grünflächen und die Erneuerung der Vegetation sind ein wichtiger Baustein hin zu einer klimafreundlicheren und hochwertigeren Stadt in der sich die Bewohner und Besucher wohl fühlen.

Auch die Bürger der Stadt sollen dem Konzept nach in das umfangreiche Modellprojekt intensiv eingebunden werden. Die Stadt möchte über drei Jahre insgesamt 750.00 heimische Sträucher, 250.000 heimische Stauden und 600 Bäume zur Verfügung stellen, damit die Gärten der Bürger, aber auch öffentliche Grünflächen und Parks mit zahlreichen stadtweiten Pflanzaktionen der Bürgerinnen und Bürger ökologisch aufgewertet werden und zu einer neuen „Grünen Lunge“ im Stadtgebiet wachsen können. Das ist ein erfreulich umfassender Ansatz und eine intensive  Einbeziehung der Menschen vor Ort in das Klimaschutzprojekt.

Dieser gute und richtige Schritt wirkt zudem  auch dem in vielen Wohnbaugebieten erkennbaren Trend zu wenig vielfältigen Gartengestaltungen entgegen.

„Die engagierte Gemeinde Oyten erhält diese Bundesmittel, um damit die Idee einer „Grünen Lunge“ im Zentrum Oytens in die Realität umzusetzen. Dafür soll der sogenannte Wiesenpark  künftig für Fußgänger und Radfahrer vom Rathaus und Bürgerzentrum (Neue Ortsmitte) aus die Verbindungsachse zwischen den Straßen Hauptstraße und Holzdamm bis zum Schulzentrum und dem neuen Bahnhaltepunkt in Sagehorn werden. Ein Regenrückhaltebecken gibt es hier bereits. Zusätzlich sollen Rastplätze und Fußwege, Aufwertungen des Bereiches mit Bänken, Tischen und Fitnessgeräten, Spielplätzen und Spielgeräten sowie kleine Gebäude als Schutz- und Aufenthaltsgelegenheiten geschaffen werden. Die Bepflanzung des Areals soll mit naturnahen Gehölzen, wegbegleitenden Baumreihen sowie markanten Einzelbäumen erfolgen. Zudem sind die naturnahe Umgestaltung des Oyter Triftgrabens mit geschwungenem Verlauf, aufgewerteten Ufer- und Böschungszonen sowie Teichen geplant.

Gerade die ökologische Aufwertung von Grünflächen und die Schaffung einer durchgehenden Grünen Lunge sind für Oyten wichtige Bausteine hin zu einer klimafreundlicheren und naturschutzfachlich hochwertigeren Gemeinde in der sich die Bewohner und Besucher wohl fühlen.

Das Bundesprogramm „Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ existiert seit diesem Jahr und hat für ganz Deutschland ein Fördervolumen von 200 Millionen Euro jährlich. Es ist Bestandteil des Energie- und Klimafonds (EKF).

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