Bundesfamilienministerin in Etelsen

Ministerin lobt Kinderarche
Verein hofft auf Schröders Unterstützung bei den Personalkosten

Von Ulrich Tatje Langwedel. Seit 2007 gibt es in Langwedel den Verein Kinderarche. Er organisiert die nachmittägliche Betreuung von Grundschulkindern, inzwischen nicht nur in Langwedel, sondern auch in Thedinghausen und Dörverden. Die rund 140 Kinder bekommen in den Archen ein Mittagessen und werden von fünf Erzieherinnen sowie 35 ehrenamtlichen Helfern im Alter zwischen 15 und 75 Jahren bis zum späten Nachmittag betreut. Ende des Jahres will das Land aus der Mitfinanzierung der Erzieherinnen aussteigen, es hat bisher die Hälfte der Kosten übernommen. Wenn die Gemeinden weiterhin den Arche-Service anbieten wollen, müssten sie die Personalkosten komplett übernehmen.
Gestern machte sich auf Anregung Andreas Mattfeldts, des früheren Langwedeler Bürgermeisters und jetzigen Bundestagsabgeordneten, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ein Bild von der Arbeit der Kinderarche. “Das, was Sie hier leisten, müssten wir in ganz Deutschland haben”, sagte Schröder der Vorsitzenden und Gründerin der Kinderarche, Ute Nelle, und lobte die tolle Atmosphäre bei gleichzeitig hoher Professionalität der Arbeit.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 02.11.2010

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