Bundesgelder für Spracherziehung in Kitas in meinem Wahlkreis fließen weiter

am schroederIn diesen Tagen gab es gute Nachrichten aus Berlin: Alle Kindertagesstätten in den Landkreisen Verden und Osterholz, die schon in der Vergangenheit Mittel aus dem Bundes-Programm „Offensive Frühe Chancen Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ bekommen haben, erhalten diese Bundesförderung auch weiter bis Ende 2015. Sie können damit eine Halbtagsstelle einer zur Sprachförderung qualifizierten, angemessen vergüteten Fachkraft finanzieren.

Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Jedes dritte Kind, das zu Hause nicht oder nur wenig Deutsch spricht, wird in einem Umfeld betreut, in dem die Deutsch sprechenden gleichaltrigen Kinder in der Minderheit sind. Eine alltagsnahe Sprachförderung wird dadurch erheblich erschwert. Es gibt Einrichtungen, in denen mehr als 75 Prozent der betreuten Kinder zu Hause als Familiensprache nicht Deutsch sprechen. Hinzu kommt eine große Zahl von Kindern, die zu Hause Deutsch sprechen, aber trotzdem einen Sprachförderbedarf haben – hier sah und sehe ich weiterhin Handlungsbedarf. Vor diesem Hintergrund hatte CDU-Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder das Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ initiiert, um bis zu 4.000 Einrichtungen zu „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ auszubauen.

Ich habe nicht nur seinerzeit erfolgreich dafür gekämpft, dass die Kindertagesstätten in meinem Wahlkreis in den Genuss der Mittel kommen, sondern habe mich auch jetzt dafür stark gemacht, dass die Förderung verlängert wird. Ich konnte mich bei Besuchen in den geförderten Kindertagesstätten davon überzeugen, dass dort wertvolle Arbeit geleistet wird. Mir ist es als Mitglied des Haushaltsausschusses immer wichtig zu sehen, dass das Geld, das der Bund ausgibt, auch bei den Menschen ankommt. Bei der Sprachförderung in den Kindertagesstätten konnte ich mir persönlich ein Bild von der Sprachförderung machen. Das Geld kommt voll und ganz den Kindern zugute.

Das Bundesfamilienministerium plant auch über 2015 hinaus Initiativen zur sprachlichen Bildung. Wie genau diese aussehen sollen, wird zurzeit erarbeitet.

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