Bundeskabinett verabschiedet Strategie zur Internationalisierung von Bildung und Forschung

3036924Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung soll ein Plädoyer für Offenheit, Gemeinsamkeit und die Freiheit des Denkens im europäischen und internationalen Kontext sein.

Die Strategie, die auf diesen Prinzipien aufbaut, leistet aber auch einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Denn Herausforderungen wie Migration und Energieversorgung sowie andere zentrale Themen machen nicht an Landesgrenzen halt und kein Staat kann alleine Antworten auf diese zentralen Fragen finden. Internationale Zusammenarbeit ist notwendig, damit wir Lösungen für die globalen Herausforderungen finden, die auf dem Fundament von Bildung, Wissenschaft und Forschung stehen.

Alleine der Bund hat in dieser Legislaturperiode rund 9 Milliarden Euro für Bildung und Forschung zusätzlich zur Verfügung gestellt. Unter anderem hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Ausgaben für internationale Kooperationen von jährlich rund 567 Millionen Euro (2009) auf rund 802 Millionen Euro (2015) gesteigert. Als Mitglied des Haushaltsausschusses unterstütze ich Investitionen in Bildung und Forschung, denn diese zahlen sich aus. Deutschland ist als Wissenschaftsstandort hochattraktiv. Weltweit nehmen wir den 5. Platz ein unter den Top-Zielländern für internationale Studierende. Mehr als ein Drittel der deutschen Hochschulabsolventen waren mindestens einmal studienbezogen im Ausland. Der Trend zur internationalen Mobilität setzt sich auch bei den deutschen Forschenden weiter fort. Letztes Jahr gingen rund 60 Prozent von ihnen für einen längeren beruflichen Aufenthalt ins Ausland. Damit gehört Deutschland zu den Innovationsführern in Europa.

Deutschland unterstützt auch die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern, sowohl im Bereich globaler Herausforderungen als auch im Auf- und Ausbau von Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungssystemen. Dies auch vor dem Hintergrund von Migration und der Bekämpfung von Fluchtursachen.

Mit der nun vorgelegten Strategie soll die Spitzenforschung in Deutschland weiter gestärkt werden, um Wertschöpfung durch Innovationen in Deutschland zu ermöglichen. Wir wollen die internationale Mobilität weiter steigern und noch attraktiver für ausländische Studierende und Wissenschaftler werden. Auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands soll gesichert und ausgebaut werden. Darüber hinaus wollen wir Innovationspartnerschaften stärken, indem wir forschungsintensive kleine und mittelständische Unternehmen bei ihren internationalen Kooperationen unterstützen.

Weitere Informationen zur Internationalisierungsstrategie gibt es unter: https://www.bmbf.de/de/internationalisierungsstrategie-269.html

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