Das politische Feuer brennt in mir

Foto Nominierung

 

Mit einem überwältigenden Wahlergebnis bin ich am Dienstagabend in Oyten erneut als Kandidat der CDU im Wahlkreis Osterholz-Verden für die Bundestagswahl nominiert worden. Ich habe dabei von den aus den Landkreisen Verden und Osterholz angereisten 128 CDU-Mitgliedern 98,4 Prozent der Stimmen erhalten. Das ist einfach großartig. Ich bin außer mir vor Freude über den breiten Rückhalt. Es ist für mich ein sehr gutes Zeichen, dass so viele Parteimitglieder da waren. Das zeigt, wie gut wir bei der CDU in den Landkreisen Verden und Osterholz aufgestellt sind und wie kampfkräftig wir sind. Gerade im Hinblick auf die Arbeit im Wahlkreis und natürlich auf die Bundestagswahl im September 2017 ist mir das sehr wichtig.

Mit meinem Ergebnis, das ich gegenüber der letzten Nominierung vor vier Jahren noch einmal gesteigert habe, haben mich die Anwesenden für meine intensive Arbeit im und für den Wahlkreis belohnt. Diese Zustimmung hatte sich bereits im Vorfeld in Stellungnahmen der beiden beteiligten CDU-Kreisverbände abgezeichnet. Darin hatte es geheißen, ich sei ihre starke Stimme im Bundestag und „ein echtes Mehrwert-Paket, wie es die Politik nur selten vorzuweisen habe“.

Ich bin seit 2009 im Bundestag und arbeite dort derzeit als Berichterstatter für das Wirtschaftsministerium im Haushaltsausschuss sowie als Mitglied im Petitionsausschuss.

Aus den beiden CDU-Kreisverbänden waren am Dienstagabend auch die beiden Landtagsabgeordneten, Adrian Mohr (Dörverden) und Axel Miesner (Lilienthal) nach Oyten gekommen. Während Mohr und Kreisgeschäftsführer Jens Richter routiniert das gesetzlich klar geregelte Wahlprozedere abspulten, hörten die Anwesenden ein aufrüttelndes Bekenntnis zum Mittelstand, vorgetragen von Unternehmer Jonny Hansen, Inhaber der HWT Hansen Wärme- und Tanktechnik aus Oyten.

Unter dem Titel „Unser Mittelstand braucht klare Worte und klare Ziele!“ sparte Hansen nicht mit Kritik an Politik und Parteien für deren aus seiner Sicht noch verbesserungswürdige Unterstützung der mittelständischen Unternehmen. In mir sah er aber einen großen Unterstützer des Mittelstandes und legte den CDU-Mitglieder humoristisch verpackt, aber mit ernsthaftem Hintergrund nahe, sich für mich einzusetzen. „Der ist der Server in dem Netzwerk, das uns in der Region voranbringt“, lobte er meine weitreichenden Kontakte. Ich sei, anders als die meisten anderen Abgeordneten, immer ein guter Ansprechpartner – auch und besonders außerhalb der Wahljahre. Meiner Hilfe, so Hansen weiter, sei es zu verdanken, dass millionenschwere Förderungen des Bundes in den Landkreisen Osterholz und Verden angekommen seien.

Ich hätte die Firmen vor Ort immer wieder ermutigt, zu investieren, zu entwickeln, Arbeitsplätze zu schaffen. So manche Tür hätte ich mit meinen Kontakten aufgestoßen, die sonst versperrt geblieben wäre. Auch bei der Verbesserung der lokalen Infrastruktur sei ich eine treibende Kraft. „Den brauchen wir so, wie er ist: mit klaren Worten und klaren Zielen.“ Das sei deckungsgleich mit dem, was sich Bürger und Wirtschaft wünschten: „Aufhören zu Quatschen, Ärmel hoch und Machen“, sagte er unter lautem Beifall der Anwesenden.

Für meine künftige Arbeit habe ich angekündigt, dass ich mich auch weiterhin auf die Kernpunkte des politischen Geschäftes konzentrieren möchte: Haushalt, Finanzen und Wirtschaft. Ich bin leidenschaftlicher Politiker und das Feuer in mir brennt noch immer. Ich scheue mich nicht vor der vielen Arbeit, die mir bei solchen Themenbereichen ins Haus steht.

In meiner engagierten Rede, habe ich den Bogen von allen wichtigen Themen für Verden und Osterholz über Berliner bis zu internationaler Politik gespannt. Dabei habe ich immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig mir meine persönliche finanzielle Unabhängigkeit bei meiner politischen Arbeit ist. Ich führe nach wie vor ein Unternehmen der Lebensmittelbranche und bin Mitbegründer einer Brauerei. Es hilft einfach im politischen Geschäft, auch einmal ein wenig Distanz zum Raumschiff Berlin zu bekommen und ein Gefühl dafür zu behalten, wie die Wirtschaft tickt. Damit gehe ich so offen um, weil ich es mir nur aus diesem Grunde leisten kann, Klartext zu reden, wenn es aus meiner Sicht notwendig ist. Auch wenn ich damit in meiner Fraktion und auch mal bei der Kanzlerin immer wieder heftig anecke. Die Monate haben gezeigt, dass meine massive Kritik am Vorgehen der Regierung in der Griechenland-Politik und in der Flüchtlingsfrage absolut berechtigt gewesen sind. Heute kann ich zum Beispiel mit Zufriedenheit sagen, dass die dringend notwendigen Verschärfungen im Asylrecht auch meine Handschrift tragen.

Bei aller berechtigter Kritik in Einzelfragen ist es mir als Bundestagkandidat im Wahlkreis 034 Osterholz-Verden auch sehr wichtig, die enormen Leistungen der Bundesregierung herauszustellen. Wir haben das Land gut im Griff. Deutschland geht es insgesamt ausgesprochen gut. Die jungen Menschen bei uns haben die besten Zukunftschancen in der Welt – darum beneiden uns viele andere Staaten. Ohne den unermüdlichen Einsatz einer bewundernswerten Kanzlerin Angela Merkel und eines grandiosen Finanzministers Wolfgang Schäubles wäre das nicht so gekommen. Wir haben die geringste Arbeitslosigkeit seit Jahren, wir verbuchen Überschüsse und zahlen Schulden zurück. Das ist der einzig richtige Weg.

Gleichzeitig setze ich mich seit Jahren für mehr Transparenz zwischen den Menschen in meinem Wahlkreis und meiner Arbeit in Berlin ein. Jedes Jahr besuchen mich etwa 3000 Bürger in Berlin. Das ist ein Zeichen dafür, wie verwurzelt ich in der Region und in den Themen bin, die die Menschen hier vor Ort bewegen.

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