Domherrenhaus wird gefördert

Verden (bec). Gute Nachrichten für das Domherrenhaus in Verden: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beschlossen, dass der Bund 30 000 Euro für die Sanierung des Domherrenhauses bereitstellt. Damit finanziert der Bund die Hälfte der Sanierungskosten. Das teilen der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt und seine SPD-Kollegin Christina Jantz mit.

Mattfeldt hatte vor einiger Zeit das Domherrenhaus in Verden besucht. Bei diesem Besuch hatte er von den notwendigen Sanierungsmaßnahmen erfahren und versprochen, sich in Berlin für die Bereitstellung von Bundesgeldern einzusetzen.

Die Gesamtkosten für die Sanierungsarbeiten an Fassade und Dachstuhl des Domherrenhauses, das zu einem Gebäudeensemble von 1708 gehört, werden auf rund 60 000 Euro geschätzt. Diese werden nach dem Beschluss des Bundestages je zur Hälfte auf den Bundestag sowie auf den Landkreis und die Stadt Verden aufgeteilt.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Verden mit Hilfe des Bundes sanieren zu können“, sagte Mattfeldt. In den vergangenen Jahren konnten mit Bundesmitteln bereits der Erbhof in Thedinghausen sowie die Achimer Mühle restauriert werden. Ihm sei es wichtig, dass die Gelder, die der Bund bereitstelle, auch dort ankämen, wofür sie bestimmt seien.

„Der Schutz von Kulturdenkmalen sorgt dafür, dass diese dauerhaft auch für die Nachwelt erhalten werden können“, erklärt Andreas Mattfeldt. Der Haushaltsausschuss hat insgesamt 20,8 Millionen Euro freigegeben, mit denen 124 Projekte gefördert werden.

aus Verdener Nachrichten vom 18.06.2015

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