Durchbruch beim Thema Organspende

Bei den Gesprächen zur Förderung der Organspendebereitschaft ist jetzt ein Durchbruch erzielt worden. Mir persönlich ist das sehr wichtig, weil ich seit Jahren bereits aus Überzeugung einen Organspendeausweise habe. Die vereinbarte Entscheidungslösung, die alsbald auf den parlamentarischen Weg gebracht werden soll, ist fraktionsübergreifend konsensfähig und lässt sich wie folgt beschreiben: Künftig werden alle Deutschen regelmäßig von ihren Krankenkassen per Post angeschrieben, über die Organspende informiert und zur Abgabe einer Erklärung über ihre Organspendebereitschaft aufgefordert. Dies geschieht erstmalig im Laufe des ersten Jahres nach Inkrafttreten des Gesetzes, dann nach weiteren zwei Jahren und danach alle fünf Jahre. Wichtig ist, dass die Erklärung freiwillig erfolgt. Es geht nicht um Zwang, sondern darum, die Menschen von der Notwendigkeit der Organspende zu überzeugen. Insofern besteht auch keine Rückmeldepflicht. Die für die elektronische Gesundheitskarte Verantwortlichen werden per Gesetz beauftragt, Lösungen zu entwickeln, um die Entscheidung der Versicherten zur Organspende auf der Karte speichern zu können. Bis Mitte 2013 muss dem Bundes­ministerium für Gesundheit ein entsprechender Bericht zur Umsetzung vorgelegt werden.

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