Entsetzt über Brutalität im Bahnhof Friedrichstraße

Irgendwie vergehen Feiertage viel zu schnell. Das himmlische Osterwetter war einfach genial und Erholung pur war angesagt. Ich hoffe, Ihr habt die Tage auch genossen.Heute bin ich schon wieder auf dem Weg nach Berlin.

Entsetzt bin ich immer noch über die brutale Schläger–Attacke im Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Dieser Bahnhof liegt in direkter Nähe meiner Wohnung und wird von mir deshalb logischerweise häufig genutzt. Ich kenne hier wohl fast jeden Winkel und auch den Bahnsteig, auf dem der Täter mit unfaßbarer Brutalität einen  jungen Mann ermorden wollte.

Der größte Skandal ist aber, dass der Täter nach seinem Geständnis wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Mein Glaube an den Rechtsstaat wird nach der sofortigen Freilassung des Täters durch einen anscheinend sehr gutmütigen, milden Richter arg in Frage gestellt. Es ist unbegreifbar, dass man in Deutschland bei einer so mörderischen Gewalttat nur ein wenig Reue heucheln, aus intaktem Hause und noch keine Vorstrafen haben muß, um nicht in Untersuchungshaft zu kommen. Dabei steht die  Gesetzeslage einer sofortigen Untersuchungshaft  zum Schutz der Bevölkerung vor solchen Straftätern jedenfalls nicht im Weg. Im Gegenteil!

Ich bin gespannt,  wie viele Nachahmungstäter sich nun ermuntert fühlen, aus vermeintlichem Frust, ähnlich aggressiv wehrlose Bürger zu attackieren. Man kommt ja anscheinend bei milden Richtern  mit Ermahnungen  davon.

Ich werde meinen Bahnhof Friedrichstraße zukünftig mit gemischten Gefühlen betreten.

 

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