Erdbeben bedingt durch Gasförderung

Langwedel·Berlin. Nach Angaben des Verdener Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt (CDU) hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei einem Treffen erklärt, Entwürfe vorzulegen, um das Bergschadensrecht zu ändern.Noch vor der Sommerpause des Bundestages wolle der Minister daher die Abstimmung mit dem Bundesumweltministerium beenden.

In dem Entwurf soll es um die sogenannte Beweislastumkehr für Erdbeben, die durch Erdgasförderung verursacht wurden, gehen. Gabriel wolle die Schadensvermutung, die bislang beispielsweise schon im Kohleabbau gilt, auch auf die Erdgasförderung beziehen, erklärt Mattfeldt. Wenn das Bergschadensrecht in diesem Punkt geändert würde, müsste der Verursacher eines Erdbebens beweisen, dass gemeldete Schäden an Gebäuden nicht durch die Erdstöße verursacht wurden. Bisher müssen die Hauseigentümer belegen, dass die Schäden von Erdbeben herrühren.

aus Verdener Nachrichten vom 15.06.2014

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