Erdgasförderung in Völkersen: Mal wieder beunruhigende Nachrichten

erdgasfoerderungWas wir in diesen Tagen wieder an Nachrichten von der Erdgasförderung hören, ist alles nur die Spitze des Eisbergs. Nach Benzolaustritten, Erdbeben, erhöhten Krebsraten in Bothel, Unklarheiten über Lagerung von giftigem Bohrschlamm aus der Vergangenheit etc. (diese Liste ließe sich weiter fortsetzen), hören wir in diesen Tagen, dass in einem trockenen Entwässerungsgraben am Erdgasförderplatz Völkersen hochgiftiges Quecksilber gefunden wurde.

Nach und nach kommt immer mehr ans Licht, welchen Preis wir für die Erdgasförderung bezahlen. Darüber können auch Spenden der RWE Dea bei der Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen (die in dieser Ausstattung ohne die Erdgasförderung gar nicht angeschafft werden müssten) oder an gemeinnützige Vereine nicht hinwegtäuschen. Fakt ist, dass immer noch viele Hausbesitzer auf den Schäden vom letzten Erdbeben sitzen und diese aus eigener Tasche bezahlen müssen, während die RWE Dea das Geld aus dem Boden zieht.

Das Landesbergamt muss hier weiter am Ball bleiben und es ist richtig, dass weitre Detailuntersuchungen notwendig sind. Diese müssen aber auch tatsächlich erfolgen und die Öffentlichkeit muss hierüber unterrichtet werden.

Alle diese Vorkommnisse zeigen, dass wir dringend neue rechtliche Rahmenbedingungen für die Erdgasförderung brauchen, die eine Förderung des Rohstoffes sicherer machen. Hieran arbeite ich zurzeit mit über 100 Kollegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und wir sind auf einem guten Weg, künftig schärfere Regelungen für die Erdgasförderung zu beschließen.

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