Erdgasförderung: Mattfeldt leicht optimistisch

Landkreis Verden (mke). „Wir sind auf einem guten Weg, aber wir haben noch ein großes Stück Arbeit vor uns“, sagte der Kreisverdener Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) nach einem Gespräch mit der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zum Thema Erdgasförderung. Er habe darauf hingewiesen, dass nicht nur Fracking ein Problem sei, sondern dass im Bereich der konventionellen Erdgasförderung wie im Landkreis Verden erhebliche Probleme bestehen.

Hendricks habe angekündigt, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung für sämtliche Erdgasfördervorhaben eingeführt werden soll. Dabei solle dann auch die Frage der Entsorgung des Lagerstättenwassers mit einfließen. Außerdem sollen dabei die zuständigen Wasserbehörden – anders als bisher – ein Veto-Recht eingeräumt bekommen.

Mattfeldt habe gefordert, die Verpressung von Lagerstättenwasser zu verbieten und nur eine oberirdische Reinigung des Lagerstättenwassers zuzulassen. Hierzu machte Hendricks keine abschließende Aussage. Sie habe zugesagt, eine Verpressung in der Nähe von Trinkwasserschutzgebieten, Mineralbrunnen oder anderen Gewässern, aus denen Trinkwasser gewonnen werde, zu verbieten.

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