Erhebung der BGR zur Intensität und Ursache des Erdbebens

Ich hatte bereits mehrfach geäußert, dass ich Zweifel an der angegebenen Stärke des Erdbebens im Langwedeler Raum im November vergangenen Jahres hatte. Die Stärke des Bebens wurde mit einer Magnitude von 2,8 auf der Richterskala angegeben. Durch die sehr geringe Tiefe, in der das Erdbeben stattgefunden hat – die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt an, das Beben habe in einer Tiefe von vier bis sechs Kilometern stattgefunden – ist die spürbare Intensität an der Oberfläche fühlbar für viele stärker gewesen.

Die BGR erhebt derzeit gemeinsam mit der Erdbebenstation Bensberg der Universität zu Köln mittels Fragebögen die Intensität des Erdbebens an der Erdoberfläche. Jeder, der das Erdbeben am Abend des 22. November wahrgenommen hat, sollte diesen Fragebogen ausfüllen, damit die Wissenschaftler auf einer soliden Basis eine Auswertung erstellen können. Hier kann der Fragebogen online ausgefüllt werden.

Es ist wichtig, dass möglichst viele diesen Fragebogen ausfüllen – nicht nur für die Ermittlung der Intensität des Erdbebens, sondern vor allem für die Ursachenfindung. Auch wenn die BGR bislang zumindest einen Zusammenhang zwischen Erdbeben und Erdgasförderung nicht ausschließt, ist dieser noch nicht bewiesen. Wie mir viele Geschädigte mittlerweile mitgeteilt haben, gibt es bei der Regulierung des Schadens häufig Schwierigkeiten mit den Versicherungen. Solange kein Zusammenhang nachgewiesen ist, kann auch das erdgasfördernde Unternehmen RWE Dea nicht zur Schadensregulierung herangezogen werden. Deshalb ist es jetzt wichtig, dass schnell die Ursache des Bebens gesichert festgestellt werden kann.

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