Feuerwehrleute auf politischer Entdeckungstour

Ein Bus voller Feuerwehrleute hat sich auf meine Einladung hin das politische Berlin aus nächster Nähe angesehen. Die rund 50 Frauen und Männer kamen zu gleichen Teilen aus den Kreisen Osterholz und Verden und erlebten ein spannendes Programm und intensive Gesprächen.

Gerade dieser direkte Kontakt mit den Menschen aus meinem Wahlkreis hilft mir sehr bei meiner politischen Arbeit. Durch die Vielzahl solcher Gespräche behalte ich in Berlin und vor Ort das Gefühl dafür, was die Menschen aus meiner Heimat bewegt und beschäftigt.  Viele der Feuerwehrleute kenne ich persönlich. Ich bin seit Jahrzehnten Mitglied der Feuerwehr meines Heimatortes Völkersen. Wenn ich außerhalb der Sitzungswochen des Bundestages zu Hause bin, fahre ich immer noch Einsätze mit.

Nach der Anreise mit dem Bus habe ich die Teilnehmer persönlich durch die Häuser des Bundestages und den Reichstag geführt. Dort waren kurz zuvor Angela Merkel und die Mitglieder der neuen Bundesregierung vereidigt worden. Rege Diskussionen über die aktuelle politische Lage in Deutschland und der Welt, über die große Koalition, meine Aufgaben im Haushaltsausschuss und als Berichterstatter für das Wirtschaftsministerium, bestimmten einen anregenden politischen Nachmittag.

Tief beeindruckt zeigten sich die Berlin-Fahrer vom Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo Zeitzeugen und Historiker hautnah über den Alltag im ehemaligen Stasi-Gefängnis informierten. Neben einer mehrteiligen, an politischen und historischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt, standen eine Führung durch das Alliiertenmuseum und ein Informationsgespräch beim Bundesnachrichtendienst auf dem Programm.

Ich habe meine Besuchergruppe zwischendurch immer wieder persönlich betreut und bin begeistert von ihrem Interesse. Es ist mir besonders in diesen Tagen sehr wichtig, möglichst vielen Menschen das politische Geschehen in Berlin nahe zu bringen. Die Politik hat in den vergangenen Jahren viel Gutes erreicht und wird deshalb oft zu Unrecht kritisiert. Zudem wollte ich auch meine persönliche Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute deutlich machen.

Die politischen Informationsfahrten werden vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) im Namen der Bundestagsabgeordneten organisiert. Es können jeweils 50 Personen teilnehmen. Jeder Bundestagsabgeordnete hat die Möglichkeit, bis zu drei Fahrten nach Berlin anzubieten.

 

 

 

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