Zweites Terminal im Gespräch

file68lgga0zg108vxp1hcpBerlin (tol). Der Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER) ist noch nicht eröffnet – und schon wird debattiert, ob der Platz für die Passagiere ausreichen wird. Laut Medienberichten wird geprüft, ob ein zweites Terminal auf dem Flughafengelände gebaut werden soll. Den Berichten zufolge würde das Terminal 500 Millionen Euro kosten. Es hätte eine Bruttogeschossfläche von 100 000 Quadratmetern; dort könnten bis zu 7,5 Millionen Passagiere pro Jahr zusätzlich abgefertigt werden. „Es gibt an keiner Stelle konkrete Planungen“, kommentiere Flughafen-Pressesprecher Ralf Kunkel die Meldungen.
Unterdessen wurden gestern BER-Aufsichtsratsmitglieder im Haushaltsausschuss des Bundestages befragt. Mit dabei waren Brandenburgs Ministerpräsident und Flughafen-Aufsichtsratschef Matthias Platzeck (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister und Ex-Aufsichtsratschef Klaus Wowereit (SPD) sowie Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Im Vorfeld der Sitzung hatte Platzeck gesagt, die tatsächlichen Kosten des Flughafens seien noch nicht abschätzbar. In der Sitzung selbst ging es dann auch um die Kapazitätsprobleme, sagte der CDU-Haushaltspolitiker Andreas Mattfeldt (Langwedel). Herausgekommen sei „nichts Genaues“, in der Überlegung seien Flughafen-Erweiterungen aber durchaus.
Weitere Gelder wollte der Haushaltsausschuss an regelmäßige Berichterstattung über Baufortschritte knüpfen. Von den im Bundeshaushalt 2013 veranschlagten und gesperrten Ausgaben von 169 Millionen Euro hat der Ausschuss bisher 84,5 Millionen Euro freigegeben. Der Bund ist am BER-Flughafen beteiligt; Hauptgesellschafter sind Berlin und Brandenburg.
 
c/c: Weser-Kurier v. 31.01.2013
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