Im Dialog mit den Kritikern

MdB Mattfeldt besucht Biogasanlage

KIRCHLINTELN.Eine Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist für 2012 geplant. Dabei wird es auch um Baurichtlinien und die Höhe von Subventionen für Biogasanlagen gehen. Als Mitglied des Bundestags-Haushaltsausschusses interessiert sich MdB Andreas Mattfeldt im Vorfeld der Überlegungen für die Chancen und Probleme von Biogasanlagen als Alternative zu Windkraft- oder Solaranlagen.
Landwirte, die Biogasanlagen bauen wollen, sind mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Kollegen sorgen sich um die Bodenpreise, Nachbarn fürchten Gestank und Transportlärm, Naturschützer warnen vor Umweltschäden und Eintönigkeit der Landschaftskultur durch Mais-Monoanbau.
Landwirt Joachim Köhler betreibt eine Biogasanlage in Kirchlinteln und erläuterte Andreas Mattfeldt sein fortschrittliches Konzept. „Unser Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die Gemeindeverwaltung und der örtliche Kindergarten sparen dadurch erhebliche Energiekosten. Wir nutzen auch die gewonnene Wärme, die wir kostengünstig an Privathaushalte und Gewerbebetriebe liefern.“ Er bemühe sich um einen ständigen Dialog mit Kritikern von Biogasanlagen und setze sich mit deren Argumenten auseinander, so Köhler.
Andreas Mattfeldt konnte sich überzeugen von der computergesteuerten, geruch- und weitestgehend geräuschlosen Biogasanlage und wird seine Eindrücke in die Verhandlungen zur Gesetzesnovelle einbringen.


© 2009 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft
 

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