Im Gespräch mit Arbeitnehmervertretern von dodenhof

Betriebsrat DodenhofP1010310Neuer Zukunftsvertrag und regionales Einzelhandelskonzept

Ich treffe mich nicht nur mit den Führungsetagen von Unternehmen unseres Wahlkreises, sondern auch mit der Arbeitnehmerschaft. Ein Unternehmen ist nur so stark wie seine Belegschaft – deswegen ist es mir wichtig, auch mit der Arbeitnehmerseite ins Gespräch zu kommen. Daher habe ich mich kürzlich auch mit dem Betriebsrat von dodenhof zusammengesetzt. Von Seiten des dodenhofer Betriebsrats nahmen Frank Held, Michael Simon, Brigitte Einhorn und Ralf Hoops an dem Gespräch teil.

Schnell ging es in dem Gespräch um den erst kürzlich ausgehandelten Zukunftsvertrag bei dodenhof. Nach einjährigen Verhandlungen mit der Geschäftsführung konnten die Betriebsratsmitglieder aktuell davon berichten, dass dieser Vertrag von den Beschäftigen mit der übergroßen Mehrheit von annähernd 100% angenommen wurde. Hierbei handelt es sich u.a. um eine Beschäftigungssicherung und um Regelungen der Gehaltserhöhungen für die Mitarbeiter. Der Vertrag gilt für die kommenden drei Jahre. Der Betriebsrat hat hier ganze Arbeit geleistet und gezeigt, dass er die Interessen der Arbeitnehmer bei dodenhof ernst nimmt und erfolgreich vertritt.

Weiteres Thema war das regionale Einzelhandelskonzept, das verbindlich zwischen dem Land Bremen und den niedersächsischen Umlandkommunen verabschiedet werden soll. Mir war es wichtig, den Betriebsrat für dieses Thema zu sensibilisieren. Ich befürchte, dass gerade das Land Bremen mit diesem Konzept erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des erfolgreichen Unternehmens dodenhof nehmen will und dies langfristig nachteilige Auswirkungen auf die Beschäftigungsstruktur hat. In meiner Funktion als Kreistagsabgeordneter des Landkreises Verden berichtete ich, dass zwar eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten im Kreistag diesem Konzept eine Absage erteilt hat, allerdings nicht alle Fraktionen, wie die CDU, im Interesse des Landkreises Verden geschlossen dagegen gestimmt haben. Besonders die Fraktion der Grünen habe ich aufgefordert sich – als für den Landkreis Verden gewählte Abgeordnete – nicht vor den Bremer Karren spannen zu lassen, sondern die Interessen der Arbeitnehmer im Landkreis zu vertreten. Ich habe nicht erlebt, dass sich bei der Ausweitung der Einzelhandelsflächen in Bremen – zum Beispiel bei der Waterfront und dem Weserpark – die Bremer Grünen um die Arbeitsplätze und Entwicklung des Einzelhandels im Gebiet des Kreises Verden auch nur einen Gedanken gemacht hätten. Merkwürdig, dass Kreisverdener Grüne im Kreistag so vehement Bremer Interessen vertreten.

Foto von links nach rechts: Brigitte Einhorn, Andreas Mattfeldt, Michael Simon, Frank Held und Ralf Hoops

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