Intelligente Armaturen für die Industrie 4.0: Gespräch bei der Firma RITAG über Fördermöglichkeiten des Bundes

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Bereits rund 60 kleine und mittlere Unternehmen aus den Landkreisen Verden und Osterholz profitieren vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums, für das ich als Haushälter zuständig bin. Das ZIM allein umfasst Fördergelder für den Bereich Technologie in Höhe von rund 550 Millionen Euro. Für größere Betriebe mit über 500 Mitarbeitern bietet sich die ebenfalls vom Bund geförderte industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) an. Dabei entwickeln die Firmen ihre Ideen bis zur Marktreife gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auch dafür stellt der Bund noch einmal Finanzierungen in Höhe von insgesamt 240 Millionen Euro zur Verfügung. Viele Unternehmen haben gezeigt, dass sich mit Unterstützung des Bundes Arbeitsplätze sichern und die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens erhöhen lassen. Deshalb werbe ich dafür, die Nutzung solcher Fördermöglichkeiten im eigenen Betrieb zu prüfen. Das kann über den Erfolg einer guten Idee mitentscheiden.

Bei einem Besuch im modernen Neubau im Industrie- und Gewerbepark A27 habe ich kürzlich den neuen RITAG-Geschäftsführer, Ulrich Maximilian Ott, und Firmenchefin Gisela Chatterjee persönlich über potentielle Förderungsmöglichkeiten zur technologischen Weiterentwicklung mittelständischer Betriebe informiert. Chatterjee und ihr Mann hatten das Unternehmen bereits 1974 in Ritterhude gegründet und über die Jahre zu Weltruf geführt. Seit 2015 arbeitet das Unternehmen am neuen Standort in Heilshorn an neuen Ideen und Umsetzungen. Auf dem 30.000 Quadratmeter großen Areal stehen heute Fertigungsbereiche mit einer Fläche von 4200 Quadratmetern und zusätzlich mehr als 2000 Quadratmeter Büroflächen. In 60 Ländern präsent, reicht die Produktpalette des Unternehmens mittlerweile von der Rückschlagsarmatur bis zum High-Tech-Probenehmersystem für Großbetriebe wie BAYER, MAN oder der Papenburger Meyer-Werft. Nun hat sich das gut aufgestellte Unternehmen zum Ziel gesetzt, die weitere Digitalisierung des Herstellungsprozesses sowie die Entwicklung und Umsetzung innovativer und zukunftsweisender Produkte voranzutreiben. Damit soll die Produktion in Zukunft noch flexibler auf die Anforderungen des jeweiligen Kunden angepasst werden können. Hier wird derzeit mit Hochdruck an der intelligenten Armatur gearbeitet. Das ist Industrie 4.0 live!

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