Jugendaustausch mit USA in Gefahr

Landkreis Osterholz (kkö). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt macht sich Sorgen um den Fortbestand des Parlamentarischen Patenschafts-Programms. Das Programm wurde bislang je zur Hälfte vom Deutschen Bundestag und vom US-Kongress finanziert. Nun haben die Amerikaner die Gelder gekürzt. 
Mit dem Patenschaftsprogramm bekommen Schüler und junge Berufstätige die Möglichkeit, ein Jahr in den USA zu leben, zu studieren und zu arbeiten. Bundestagsabgeordnete und US-Abgeordnete übernehmen während des Jahres die Patenschaft für die Jugendlichen. Seit 1983 haben mehr als 20 000 junge Leute das Programm genutzt. „Ich halte das Programm für ein sinnvolles Instrument, um gegenseitiges Verständnis und Freundschaften zwischen den jungen Menschen beider Nationen zu schaffen“, so Mattfeldt. Er fürchtet, dass es zu sinkenden Teilnehmerzahlen kommen wird, wenn die USA an den Kürzungen festhalten. Für das kommende Programmjahr wird der Deutsche Bundestag die verbleibenden Kosten für den Austausch übernehmen. „Das kann allerdings bei einem auf Gegenseitigkeit angelegten Programm nicht dauerhaft geschehen“, so Mattfeldt. Er fordert alle Bürger auf, eine entsprechende Petition im Internet auf www.savebyx.org zu unterzeichnen.

 Die Norddeutsche vom 12.02.2015

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