Juniorwahl beliebter denn je

Landkreis Verden. Eine Rekordbeteiligung mit mehr als 3200 teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland verzeichnet in diesem Jahr die Juniorwahl. Im Landkreis Verden sind bislang fünf Schulen angemeldet: Das Gymnasium am Markt in Achim, die Oberschule am Goldbach in Langwedel sowie aus Verden die Berufsbildenden Schulen, das Domgymnasium und die Realschule. Ebenfalls aus dem Wahlkreis Osterholz/Verden komplettieren die Gesamtschule am Wällenberg aus Hambergen, die Integrierte Gesamtschule und die Berufsbildenden Schulen aus Osterholz-Scharmbeck, das Gymnasium Ritterhude und die Ganztagsschule Lilienthal das Teilnehmerfeld aus der Region.

„Das spricht für ein herausragendes politisches Interesse unserer Jugend und ein enormes Engagement der Lehrer“, kommentierte der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) dieses Ergebnis. „Die Juniorwahl gilt inzwischen als das größte Projekt zur politischen Bildung in Deutschland. Laut wissenschaftlicher Studien soll sie zur Wahlbeteiligung von Erstwählern beitragen“, ergänzt Mattfeldt. Allerdings, räumt der CDU-Mann ein, seien die Fördermittel von Bundestag, Bundesfamilienministerium und Bundeszentrale für politische Bildung bereits vergeben, obwohl noch gut und gerne 400 Schule an der Juniorwahl teilnehmen wollten. Mattfeldt fordert daher einen Sondertopf mit zusätzlichen Bundesmitteln. An der Juniorwahl können sich alle weiterführenden Schulen (ab siebter Jahrgangsstufe) beteiligen.

Im Unterricht wird nachgespielt, wie eine richtige Wahl abläuft und ergänzend dazu das Thema Demokratie vertieft. Wer das Projekt als Sponsor unterstützen möchte, findet weitere Infos im Internet unter www.juniorwahl.de.

aus Verdener-Nachrichten vom 07.07.2017

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