Kräftige Finanzspritze vom Haushaltsausschuss für Gut Sandbeck

Zusammen mit Bürgermeister Rohde zum Erfolg: Osterholz-Scharmbeck erhält einen Zuschuss von 50% für Gut Sandbeck

Uhrhan Mattfeldt Rohde

 

Am Ende musste alles ganz schnell gehen. Erst sehr spät war klar, dass für das Denkmalschutz-Sonderprogramm für das Jahr 2017 noch kurzfristig Anträge eingereicht werden konnten, sodass wir nur wenige Tage Zeit hatten, um noch Fördergelder zu erhalten. Darum hatte ich mich mit Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde getroffen, um die Details des Programmes und die Beantragung zu besprechen. Ich bin ihm und seiner Verwaltung sehr dankbar, dass die nötigen Informationen für die Antragsstellung so schnell griffbereit waren, sodass wir keine Zeit verloren haben. Schließlich war die Deadline für die Antragsstellung bereits diesen Mittwoch. Schon am Donnerstag wurde der Antrag dann vom Haushaltsausschuss, dessen Mitglied ich bin, genehmigt.

Für die Sanierung der „guten Stube der Stadt“, erhält die Kreisstadt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Haushaltsausschusses nun einen Zuschuss von 175.000 Euro. Das deckt die Hälfte der Kosten der für das kommende Jahr geplanten Sanierung. Dieses Programm ist ein Sonderprogramm auf Initiative des Haushaltsausschusses, das dazu beitragen soll, national bedeutende Kulturdenkmäler zu sanieren und zu erhalten. Als haushaltspolitischer Pate habe ich den Antrag an das Sonderprogramm begleitet und unterstützt und mich in zahlreichen Gesprächen für das Projekt eingesetzt. Ich hoffe, dass es den Ratsmitgliedern der Stadt nun leichter fallen wird, den notwendigen Antrag der Verwaltung zur Sanierung von Gut Sandbeck zu unterstützen.

Das Gut Sandbeck, 1575 als Herrenhaus mit Nebengebäuden im Stil der Weserrenaissance erbaut, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und befindet sich seit 1975 im Besitz der Stadt Osterholz-Scharmbeck. Seit einer ersten Instandsetzung 1977 wird Gut Sandbeck als kulturelles Zentrum mit überregionaler Bedeutung genutzt. Es werden dort unter anderem Kunstausstellungen gezeigt und Theaterstücke aufgeführt.

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm wurde ins Leben gerufen, um die Erhaltung von Baudenkmälern, Bodendenkmälern sowie historischen Parks und Gärten zu unterstützen, denen insbesondere aufgrund architektonischer, historischer oder wissenschaftlicher Leistungen eine herausragende Bedeutung zukommt. Von 1950 bis 2014 konnten mit Mitteln aus diesem Programm etwa 640 Kulturdenkmäler mit rund 353 Millionen Euro erhalten und restauriert werden. 

 

20161110_PM_Denkmalschutz_Gut_Sandbeck.pdf

Foto: Sven Uhrhan, Andreas Mattfeldt und Torsten Rohde (v.l.n.r.)

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