Kritik am Dea-Verkauf

Verden·Berlin. Der für den Landkreis Verden zuständige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) kritisiert die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums, keinen Einspruch gegen den Verkauf der RWE Dea einzulegen.

Mattfeldt sieht vor allem die Versorgungssicherheit gefährdet. Auch vor dem Hintergrund der immer schärfer werdenden Sanktionen gegen Russland sei es nicht erklärbar, warum diesem Verkauf zugestimmt wird, der eines der wenigen in Deutschland Erdgas fördernden Unternehmen in russische Hände lege, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Abgeordneten. Sorgen bereitet Mattfeldt auch die Situation im Landkreis Verden. Bereits bisher habe die RWE Dea sich bei den aufgetretenen Problemen – ausgetretenes Benzol, Erdbeben, Verpressung des Lagerstättenwassers – nicht sehr kooperativ verhalten.

„Ich befürchte, das wird unter der Führung eines russischen Oligarchen nur schlimmer“, erklärte Mattfeldt. Das Wirtschaftsministerium hatte am Freitag der Übernahme der RWE-Tochter Dea durch eine in Luxemburg ansässige Investmentfirma des russischen Milliardärs Michail Fridman zugestimmt.

aus Verdener Nachrichten vom 26.08.2014

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