Kultusministerin zu Besuch

Am Freitag war unsere niedersächsische Kultusministerin, Elisabeth Heister-Neumann, in Verden-Eitze, um die dortige Lebenshilfe zu besuchen.  Sie hatte viel Zeit mitgebracht, um sich sowohl über die Einrichtung zu informieren, als auch aus erster Hand alles über die Sorgen, Nöte und die zukünftige Ausrichtung der Behindertenarbeit  zu erfahren.

Die Lebenshilfe leistet in unserem Landkreis hervorragende Arbeit und ist  Betreiber einer kooperativen Kindertageststätte und einer Krippe. Außerdem bietet sie dezentrale schulische Angebote im ländlichen Raum. In Eitze werden 130 Kinder, davon 60 mit Behinderung, gefordert und gefördert.

Elisabeth Heister-Neumann beeindruckte mit einem enormen Fachwissen. Insbesondere im Bereich der unterstützenden Kommunikation (UK) hat sie  erläutert, wie wichtig Verständigung ist, wenn man aufgrund einer Behinderung nur eingeschränkt  kommunizieren kann.

Mit technischen Mitteln und guten Computerprogrammen können sich Behinderte heute gut verständlich machen. Allerdings treten häufig Probleme, z. B. bei Schulwechseln auf, wenn an den neuen Einrichtungen mit anderen Programmen und Techniken gearbeitet wird. “Dies ist dann so, als würden die Menschen ihre Sprache verlieren. Hier müssen wir für eine Vereinheitlichung sorgen”, so Heister-Neumann.

Neben zahlreichen anderen Themen wurde u.a. auch intensiv über die zukünftige Bildungsarbeit  und  über die demografischen Veränderungen mit  den damit eintretenden Problemen gesprochen.

Mein Dank gilt der Lebenshilfe für die anregende Diskussion und die Organisation des Vormittags.

Weitere Bilder sehen Sie hier sowie  aktuelle Berichte  im Pressebereich:

www.andreas-mattfeldt.de/index.php

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