Langwedeler Schüler in Berlin

Schüler besuchen Mattfeldt in Berlin
Vortrag über das Reichstagsgebäude und den Bundestag auf dem Programm / “Schuldenbremse” erläutert

Langwedel (fr). Erneut bekam der ehemalige Bürgermeister von Langwedel und jetzige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt Besuch von Schülern der Schule am Goldbach. Der CDU-Politiker hat in dieser Schule selbst die Schulbank gedrückt und freute sich sehr über den Besuch der Klasse.

Bevor die Schüler im Plenarsaal einen 45-minütigen Vortrag über das Reichstagsgebäude und den Bundestag hörten, konnten sie noch mit Mattfeldt sprechen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dabei hätten die Schüler Andreas Mattfeldt zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Zuerst hätten die Gäste wissen wollen, was der Abgeordnete denn konkret im Wahlkreis mache.

 

“Gerade jetzt, wo der Deutsche Bundestag nicht in Berlin tagt, habe ich ausreichend Zeit, um mich um die Sorgen und Anliegen der Bürger meines Wahlkreises vor Ort zu kümmern. Ein ganz großes Thema, das viele – nicht nur in Langwedel – betrifft, ist die Lärmbelästigung entlang der Bahnstrecken, die durch meinen Wahlkreis führen”, antwortete Mattfeldt.
Bereits zu Beginn seiner Tätigkeit als Abgeordneter hätte er sich mit Vertretern der Deutschen Bahn getroffen und dafür eingesetzt, dass sich die Situation der Betroffenen in absehbarer Zeit verbessern werde. Für Langwedel sei es ihm gelungen, ein konkretes Datum von der Bahn zu erhalten, wann mit dem Bau der Lärmschutzmaßnahmen begonnen werde – ihm sei versichert worden, dass 2015 die ersten Baumaßnahmen in Angriff genommen werden.
Außerdem hätten die Schüler gefragt, wie denn der Kontakt zu Bundeskanzlerin Angela Merkel sei. Darauf antwortete Mattfeldt, dass sie ganz unkompliziert sei und auch nicht in einer großen Villa, sondern in einer ganz normalen Mietwohnung in der Nähe der Berliner Museumsinsel wohne.
Mattfeldt berichtete darüber hinaus über die viel zitierte Schuldenbremse. “Die Einhaltung der Schuldenbremse ist in der Tat nicht so einfach, und wir müssen an vielen Stellen den Rotstift ansetzen. Das tun wir aber nur für Euch – die nachfolgenden Generationen müssen einen Spielraum zur Gestaltung ihrer Ideen haben.” Als er Bürgermeister in Langwedel gewesen sei, habe ihm ganz besonders der Erhalt des Freibades am Herzen gelegen.
“Für die notwendige Sanierung war allerdings kein Geld da. Deshalb musste ich erst einmal die Schulden abbauen, damit sich die Gemeinde die Komplettsanierung leisten konnte.
Damit Euch das nicht passiert, müssen wir jetzt anfangen zu sparen”, habe Andreas Mattfeldt den Schülern erklärt, heißt es in dem Pressepapier abschließend.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 03.09.2010

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