Malte Vömel berichtet: Ein Jahr voller Erlebnisse – Teil 4

Varsity EWG

Nachdem wir in der letzten Folge einiges über den Prom gelernt haben, berichtet Malte uns heute von seinen letzten Wochen in den USA. Der Abschied naht: Malte bereitet sich auf seine Rückkehr vor und sagt „Good bye“ zu seinen Freunden und seiner amerikanischen Familie.

 

Amerikaner ehren am sogenannten „Memorial Day“ alle Männer und Frauen im Militär. Dieser Tag ist ein Montag und ein Feiertag, sodass das „Memorial Weekend“ ein langes Wochenende ist. An diesem langen Wochenende bin ich mit meinen drei besten Freunden nach Maine gefahren. Maine ist ein amerikanischer Bundesstaat am Atlantik und an der Grenze zu Kanada im Norden der Vereinigten Staaten. Wir haben das Wochenende im Strandhaus einer meiner Freunde verbracht. Maine ist nicht sehr dicht besiedelt und hat viele Wälder, Seen und Strände, also eine sehr naturbelassende Gegend. Ich hatte unglaublich viel Spaß, denn es waren eine der besten und ereignisreichsten Tage, die ich je hatte. Wir haben zu viel gemacht und gesehen, um das alles aufzuzählen, z.B. sind wir zu verschiedenen Stränden gegangen, haben uns mehrere Sonnenauf- und   -untergänge gesehen, haben Hummerfängern zu geschaut und frischen Hummer gegessen, waren auf Bootstouren, sind zum originalen „LL Bean“, einen berühmten Campingshop, in Freeport gegangen, sind zu Seen gefahren und historischen Gebäuden aus der Siedlerzeit gefahren und vieles mehr. Es war ein unvergessliches Wochenende zusammen mit meinen drei besten Freunden.

Die restliche Zeit, die ich noch im Ausland hatte, ging noch schneller vorbei als die Zeit davor. Schule und Lacrosse fanden ein Ende und ich war und bin immer noch glücklich mit, was ich erreicht hatte. Ich habe versucht so viel Zeit mit all meinen Freunden und Familie zu verbringen, leider war mir das nicht gelungen und da waren noch einige Leute mit denen ich gerne mehr Zeit verbracht hätte. Meine Freunde hatten eine Überraschungs-/Goodbye-Party am Strand für mich organisiert. Ich hatte es genossen noch mal alle zusammen zu sehen. Nach einer sehr stressigen, aber guten Woche, wo ich unteranderem surfen gegangen bin, was unglaublich viel Spaß macht, sogar wenn man nicht so gut ist, also wie ich ein totaler Anfänger, kam der letzte Tag in East Greenwich für mich. Meine Familie hatte ein „Open House“ für mich veranstaltet, soll heißen jeder konnte vorbei kommen und „Goodbye“ zu mir sagen. Es war aber unglaublich schwer mich von allen zu verabschieden, weil ich mich so wohlgefühlt habe und eine super Zeit hatte. Nachdem alle gegangen waren, konnte ich den Abend mit meinen drei besten Freunden genießen, dann musste ich mich leider auch von ihnen verabschieden, einer der schwierigsten Abschiede, die ich je hatte.

Am nächsten Morgen war es dann Zeit mich von allen in meiner Familie, außer meiner Gastmutter und Gastschwester, zu verabschieden. Ich bin im Laufe des Jahres ein Teil der Familie geworden, als wenn ich schon immer ein Teil der Familie gewesen wäre. Ich hatte unglaublich viel Glück, dass meine Gastfamilie so schnell zur Familie geworden ist und wir so gut zusammen gepasst hatten. Nach ein paar Familienbildern war es dann Zeit mich nach Boston zu fahren, was meine Gastmutter und Gastschwester übernommen hatten. In Boston sollte ich alle Austauschschüler in der nordöstlichen Gegend der Vereinigten Staaten treffen, doch erst musste ich dann auch „Goodbye“ zu meiner Gastmutter und Gastschwester sagen. Jetzt hatte ich alle verabschiedet und es fühlte sich sehr merkwürdig an. Ich wusste, dass dies ein Übergang in einen neuen Lebensabschnitt war.

Mein Weg zurück nach Deutschland war aber noch ein langer, um genau zu sein fast eine Woche, weil ich einen Tag in Boston, einen Tag in New York und vier Tage in Washington verbringen sollte. In Boston haben AFS-Betreuer mir und all den anderen Austauschschülern eine Einweisung über unsere weiteren Reisen mit dem Flugzeug oder dem Bus gegeben, danach sind wir alle zusammen zum „Museum of Sience“ in Boston gefahren. Es war ein sehr faszinierendes Museum mit sehr viel zum selber ausprobieren und sehr interessanten Vorführungen. Danach sind wir alle mit unserem Gepäck in die Busse gestiegen, welche uns nach New York gebracht haben. Dort wurden nach und nach länderweise die Austauschschüler zum Flughafen gefahren, um ihren Heimflug anzutreten. Da ich aber mit dem PPP ein Stipendium bekommen hatte, bin ich mit all den  anderen Stipendiaten nach Washington DC gefahren.

 

In der nächsten und letzten Folge wird Malte seine Eindrücke von Washington, D.C., der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika beschreiben und uns teilhaben lassen an seinen letzten Tagen in den USA und der Rückkehr nach Deutschland.

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