Mattfeldt besucht Hüttenbusch

CDU-Kandidat besichtigt den Jugendtreff und die Biogas-Anlage

 

Von Johann Schriefer Worpswede-Hüttenbusch. Alle drei Monate lädt der CDU-Ortschaftsverband Hüttenbusch Mitglieder und Gäste zum Bürgergesprächskreis ein. Diesmal begrüßte der Vorsitzende Helmut Tietjen dazu auch den CDU-Kandidaten für die Bundestagswahl am 27. September, Andreas Mattfeldt. Vorab gaben Helmut Tietjen, sein Stellvertreter Hans Peter Spatzig, Ortsbürgermeister Waldemar Hartstock und dessen Stellvertreter Friedrich-Karl Schröder dem Gast aus Langwedel-Völkersen die Gelegenheit, den örtlichen Jugendtreff und die Biogas-Anlage von Henry und Bärbel Grimm in Heudorf kennen zu lernen.







In seiner Eigenschaft als dritter Vorsitzender der Förderinitiative Jugendtreff gab Friedrich-Karl Schröder einen Einblick in die Geschichte der seit Mitte der 90er Jahre bestehenden Einrichtung. Seitdem diese von Natascha Heyn und Elke Ludwigs geleitet werde, kämen oft bis zu 25 Kinder und Jugendliche. Dabei erwähnte er, dass die Gemeinde den Treff jährlich mit 25000 Euro und das Jugendzentrum Die Scheune in Worpswede mit 75000 Euro unterstützt. Für diese hohen Summen zolle er der Gemeinde Respekt, bemerkte Mattfeldt. Natascha Heyn informierte über ihre Arbeit, und Andreas Mattfeldt erkundigte sich nach auftretenden Problemen. Danach sah er sich den Dorfgemeinschaftsraum, das Bücher-Café und das Feuerwehrhaus an.
In Heudorf zeigte Henry Grimm seinen Gästen die 500 Kilowatt-Biogas-Anlage, die seit Dezember 2005 den hier erzeugten Strom ins Netz einspeist. Außerdem würden noch sechs Nachbarhaushalte mit der Abwärme versorgt, erklärte Grimm. Die Frage von Mattfeldt, ob es auch Proteste von Seiten der Einwohner gegeben habe, verneinte der Betreiber der Anlage. Er habe damals die Leute aus dem Dorf über das, was hier entstehen sollte, informiert. Gleichzeitig habe er die Landwirte, die Mais liefern konnten, “mit ins Boot geholt”. Auch seine Familie habe mitgezogen. Jetzt plane er, die Anlage auf eine Kapazität von 800 Kilowatt zu erweitern.
Mattfeldt betonte, dass man den Mix aus Bio-, Solar-, Wind- und Kohlekraftenergien brauche und für eine Übergangszeit auch noch die Kernenergie nutzen müsse. Bei dem anschließenden Bürgergesprächskreis stellte Mattfeldt sich im Schützenhof vor. Dabei erfuhren die Anwesenden einiges über seinen beruflichen und kommunalpolitischen Werdegang. So sei er 2001 Bürgermeister des Fleckens Langwedel geworden. Des Weiteren sprach er über seine politischen Ziele und davon, dass er Angela Merkel sehr schätze.

 

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