Mattfeldt: Fahrer geraten in Konflikt

Achim·Thedinghausen·Langwedel (ehi). Der für den Landkreis Verden zuständige Bundestagsabgeordnete, Andreas Mattfeldt (CDU), hat sich nun zum Problem bezüglich der Beförderung von Kleinkindern und Babys in Bürgerbussen geäußert.

Die ehrenamtlichen Fahrer sind regelmäßig damit konfrontiert, dass die Beförderung von Kindern in Kinderwagen rechtlich nicht zulässig ist. Eine Mitnahme kann im Schadensfall für sie zum Verhängnis werden. Das Ablehnen einer Beförderung fällt den Fahrern allerdings nicht leicht. „Ich verstehe die rechtliche Grundlage. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir aber, dass das eigentlich nicht sein kann. Die Fahrer kommen mit den derzeitigen rechtlichen Regelungen in erhebliche Gewissenskonflikte“, so Mattfeldt. Deshalb hat der Abgeordnete einen Brief an seinen Kollegen und Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, verfasst, in dem er ihn auf diesen Sachverhalt aufmerksam macht. In seiner Antwort sagte Ferlemann, dass er „die Thematik im dafür zuständigen Bund/Länder-Fachausschuss Straßenverkehrs-Ordnung mit den Ländern diskutieren“ will.

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