Mattfeldt kritisiert den Koalitionsvertrag

CDU-Abgeordneter will Fracking-Verbot

Landkreis. Enttäuscht zeigt sich der örtliche Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) vom Ergebnis der Koalitionsverhandlungen: „Dieser Koalitionsvertrag findet nicht meine Zustimmung! Das habe ich bereits unserer Fraktions- und Parteispitze mitgeteilt.“ Gerade weil im Bereich der Erdgasförderung nicht nur ein Fracking-Moratorium „extrem schwammig“ formuliert sei, sondern vor allem keinerlei Regelungen für die konventionelle Erdgasförderung vereinbart wurden, verweigert Mattfeldt seine Zustimmung. Die Formulierung des Koalitionsvertrags lässt für ihn zu viel Interpretationsspielraum offen. Über Anträge auf Genehmigung kann seiner Meinung nach erst dann entschieden werden, wenn die nötige Datengrundlage zur Bewertung vorhanden ist und zweifelsfrei geklärt ist, dass eine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit nicht zu befürchten ist. „Ich verstehe nicht, warum wir nicht klipp und klar sagen, was wir vor der Wahl vertreten haben – dass wir gegen das Einbringen von umwelttoxischen Substanzen in das Erdreich sind“, so Mattfeldt. (gmö)

Hamme Report 1.12.2013

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