Mattfeldt sammelt Schadensmeldungen

Bisher fünf Mitteilungen nach Erdbeben in vergangener Woche

Langwedel (ala). „Zahlreiche Schäden in Langwedel und umzu nach Erdbeben“ hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt eine Pressemitteilung von gestern überschrieben, nachdem er über soziale Netzwerke um Meldungen an ihn gebeten hatte. Auf Nachfrage erklärte der Politiker, dass ihm seit dem Vorfall vor knapp einer Woche bisher fünf Schäden mitgeteilt worden seien.

„Da geht es um Risse in Häusern, abgefallenen Putz und geborstene Abwasserrohre“, so Mattfeldt. Wenn er auch nicht überprüfen könne, ob die Schäden durch das Beben ausgelöst worden seien, müssten sie doch erfasst werden. „Weil ja auch die Frage des Schadenersatzes im Raum steht“, sagt der Abgeordnete und bietet sich weiterhin als Sammelstelle an (Fax: 030 /22 77 69 32, E-Mail: andreas.mattfeldt@bundestag.de).

Unterdessen hat der Abgeordnete Antworten auf seine Briefe an die Bundesanstalten für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie dem Landesbergamt erhalten. Beide Stellen hätten ihm mitgeteilt, dass die Daten der Messstationen noch ausgewertet würden. Die BGR habe außerdem geschrieben, dass Beben gleicher Stärke sich „je nach Tiefe des Herdes und geologischer Gegebenheiten mit unterschiedlicher Intensität an der Erdoberfläche auswirken“ könnten.

Meldungen aus dem betroffenen Gebiet ließen „durchaus die Intensität IV möglich erscheinen“. Die zunächst angegebene Stärke 2,8 werde sich in der Nachbewertung erfahrungsgemäß nur geringfügig verändern, so die BGR, die einen Zusammenhang zwischen Erdstoß und Erdgasförderung nicht ausgeschlossen hatte.

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