Mattfeldt: Starke Stimmen aus der Heimat beim US-Austausch

7. Oktober 2026
Pressespiegel

Starke Stimmen aus der Heimat im internationalen Dialog: Janika Koske und Catherine
Stracke vertreten Bundestagsbüros bei US-Austauschprogramm „Beyond Washington“

Zwei Referentinnen aus dem Deutschen Bundestag vertreten die Region Verden auf
internationalem Parkett: Janika Koske, Mitarbeiterin im Berliner Büro des CDU-
Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt für die Region Verden und Osterholz, und
Catherine Stracke, Mitarbeiterin im Büro der sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten
Kathrin Michel, waren kürzlich Teil der renommierten Delegation „Beyond Washington“. Die
diesjährige einwöchige Programmreise führte die beiden Teilnehmerinnen nach Columbus,
der Landeshauptstadt des US-Bundesstaates Ohio.

Das von der US-Botschaft in Deutschland geförderte Stipendienprogramm richtet sich speziell
an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages und gibt Teilnehmenden die
Gelegenheit, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realitäten der USA
abseits der Bundeshauptstadt Washington D.C. vor Ort zu studieren und den transatlantischen
Dialog nachhaltig zu stärken. Aus diesem Grund entsendet die US-Botschaft seit nunmehr acht
Jahren jährlich rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten aller
Fraktionen in unterschiedliche sogenannte „Heartland“-Bundesstaaten.

Zwei Lebensläufe, viele Parallelen

Besonders bemerkenswert sind die biografischen und beruflichen Gemeinsamkeiten der
beiden Teilnehmerinnen: Sowohl Janika Koske als auch Catherine Stracke stammen gebürtig
aus dem Landkreis Verden. Beide kennen sich bereits seit der Schulzeit, sind seit rund acht
Jahren im Deutschen Bundestag tätig und unterstützen ihre Abgeordneten in einem der
zentralen Schlüsselgremien des Parlaments – dem Haushaltsausschuss.

Trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeiten spiegelt sich in ihrer Zusammenarbeit eine
herausragende parteiübergreifende Kooperation wider, die in der parlamentarischen Praxis
zwischen den Regierungs- und Fraktionsgrenzen von CDU/CSU und SPD gepflegt wird.

,,Das Programm „Beyond Washington“ bietet eine großartige Chance, den Blick über den
parlamentarischen Tellerrand zu weiten und Vergleiche zur eigenen Region zu ziehen“,
berichtet Janika Koske. Vieles laufe bei uns gut und man können stolz auf Verden und
Osterholz sein, so Koske weiter.

Auch Catherine Stracke hebt den Wert des Austauschs hervor: ,,Der transatlantische
Austausch ist gerade in Zeiten globaler Herausforderungen von unschätzbarem Wert, auf der
parlamentarischen wie auch persönlichen Ebene. Umso schöner war es, diese Erfahrung in
Ohio gemeinsam mit einer Kollegin aus der Heimat zu machen.“ Ein eng getaktetes Programm
mit zahlreichen Themen haben die Woche gefüllt: Diskussionen mit Spitzenpersonal zu Lokal-
und Landespolitik, Themen der inneren Sicherheit, Justiz und Verteidigung, Landwirtschaft,
Migration, aber auch zu Herausforderungen der Wirtschaft und des Umweltschutzes standen
auf der Tagesordnung. „Besonders beeindruckend waren die persönlichen Begegnungen und
der Austausch beim ehrenamtlichen Einsatz in einer Tafel-Einrichtung vor Ort oder des
gemeinsamen Abends bei einer amerikanischen Gastfamilie“, sind sich die beiden Frauen
einig.

Bedeutung für die parlamentarische Arbeit und die Heimatregion

Mit Columbus, Ohio als Zielort lag ein besonderer Schwerpunkt auf einer der dynamischsten
Regionen des US-Midwests. Im direkten Austausch mit Entscheidungsträgern vor Ort haben
die zwei Frauen vertieftes Wissen über die gelungene Transformation der Region von der
Schwerindustrie hin zu einem hochtechnologischen Hotspot erworben und viele
Herausforderungen erkannt, vor denen auch Deutschland, insbesondere in den Bereichen der
Energie- und Wasserversorgung stehe. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen im Anschluss
direkt in die parlamentarische Praxis ein und stärken damit auch die Vernetzung zwischen der
Bundespolitik und der Heimatregion im Landkreis Verden.