Mattfeldt und Maffay machen auf Zöliakie aufmerksam

7. Oktober 2026
Pressespiegel

Bundestagsabgeordneter will mehr Aufmerksamkeit für die bislang wenig

bekannte Autoimmunerkrankung schaffen

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt möchte stärker auf die
Autoimmunerkrankung Zöliakie aufmerksam machen. In einem persönlichen Gespräch mit
Peter Maffay ging es darum, was die Erkrankung für Betroffene bedeutet und wo es im Alltag
weiterhin an Wissen und Verständnis fehlt.

„Viele Menschen haben von Zöliakie noch nie gehört oder wissen nicht, was sich dahinter
verbirgt. Genau deshalb müssen wir darüber sprechen. Es geht nicht um einen
Ernährungstrend, sondern um eine chronische Autoimmunerkrankung, die das Leben der
Betroffenen jeden Tag beeinflusst“, erklärt Mattfeldt.

Bei Zöliakie reagiert der Körper auf Gluten, ein Eiweiß, das unter anderem in Weizen, Roggen
und Gerste vorkommt. Für Betroffene bedeutet die Diagnose, sich dauerhaft konsequent
glutenfrei ernähren zu müssen. Bereits kleinste Mengen Gluten können gesundheitliche
Beschwerden auslösen.

Im Gespräch wurde deutlich, wie sehr die Erkrankung den Alltag prägt. Beim Einkauf, im
Restaurant, in der Kita oder Schule sowie bei gemeinsamen Veranstaltungen müssen
Betroffene immer darauf achten, dass Lebensmittel wirklich glutenfrei sind und nicht mit
Gluten in Berührung kommen.

„Das Gespräch mit Peter Maffay hat mir sehr eindrücklich gezeigt, welche Auswirkungen diese
Erkrankung im Alltag haben kann. Ich habe dabei selbst viel darüber gelernt, mit welchen
Herausforderungen Betroffene und ihre Familien täglich umgehen müssen“, so der
Bundestagsabgeordnete.

Maffay gab Mattfeldt umfangreiche Informationen über die Erkrankung und die Erfahrungen
Betroffener mit auf den Weg. Besonders wichtig sei es, das Wissen über Zöliakie auch
außerhalb des unmittelbar betroffenen Umfelds zu vergrößern. Obwohl nicht selbst von der
Krankheit betroffen, engagiert sich der Musiker sehr für eine gesteigerte Aufmerksamkeit für
Zöliakiebetroffene innerhalb der Gesellschaft.

Hier sieht der Abgeordnete vor allem bei der Aufklärung Handlungsbedarf: „Wer nicht weiß,
was Zöliakie bedeutet, kann auch kaum nachvollziehen, warum schon eine gemeinsame
Mahlzeit für Betroffene zu einer Herausforderung werden kann. Ich möchte dazu beitragen,
dass diese Erkrankung bekannter wird und Betroffene im Alltag auf mehr Verständnis treffen.“

Mehr Wissen und Aufmerksamkeit seien deshalb ein wichtiger erster Schritt. „Zöliakie darf kein
Thema sein, von dem nur Betroffene und ihre Familien wissen. Wir müssen dafür sorgen, dass
die Erkrankung stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt.“