Mattfeldt zu Gesprächen beim Landesbergamt

Entscheidung zum Verpressen noch offen

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt hat sich gemeinsam mit einem Vertreter der Bürgerinitiative „No Fracking“, Thomas Vogel und dem Präsidenten des Landesbergamtes Ralf Pospich, in Hannover zu einem persönlichen Gespräch getroffen. Dabei ging es nicht nur um ein persönliches Kennenlernen, sondern vor allem um die Entsorgung des bei der Erdgasförderung anfallenden Lagerstättenwassers.

„Ich habe das Gespräch mit dem Landesbergamt gesucht, nicht nur um den Präsidenten persönlich kennenzulernen, sondern vor allem, um mit ihm über den Genehmigungsantrag der RWE Dea für eine Verpressstelle in Düvelshagen zu sprechen. Es ging aber auch generell um die Problematik von Transport und Verpressung des Lagerstättenwassers“, erklärt Mattfeldt. Der Antrag zur Verpressung in Düvelshagen wird derzeit durch das Landesbergamt geprüft und es sei noch keine Entscheidung getroffen worden. Der Bundestagsabgeordnete hat dabei auch seinen Vorschlag der Aufbereitung des Lagerstättenwassers direkt an der Bohrstelle und Einleitung des gereinigten Abwassers in die örtlichen Kläranlagen eingebracht.

Diesen Vorschlag hat Mattfeldt bereits gemeinsam mit der Bitte, das Verpressen von kontaminiertem Lagerstättenwasser in Trinkwasserschutzgebieten zu verbieten, an Bundesumweltminister Altmaier herangetragen. In der Antwort  teilt dieser die Bedenken des Völkerser Abgeordneten. In dem Schreiben heißt es: „Sofern die Versenkung von Abwasser in Trinkwasserschutzgebieten in der Praxis tatsächlich vorkommt, ist ein Versenkverbot für Abwasser aus der Erdgasgewinnung in eine Schutzgebietsverordnung aufzunehmen.“

V A Z 12 11 06 Landesbergamt

© 2009 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft

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