Nadelöhr Lesumbrücke: Belastung für Autofahrer und Unternehmen möglichst gering halten

Um den Engpass und die Staus auf der Lesumbrücke im Zuge der Autobahn 27 schnellstmöglich zu beheben und erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Umleitungsstrecken einzudämmen, habe ich dem zuständigen Bremer Amt für Straßen und Verkehr (ASV) meine Unterstützung angeboten. Jeden Tag stehen dort nicht nur viele Bremer im Stau sondern auch viele Pendler aus meinem Wahlkreis. Ich möchte helfen wo ich kann, um zu vermeiden, dass diese Situation die betroffenen Arbeitnehmer und Unternehmen die nächsten zehn Jahre belastet.

Nach dem derzeitigen Sachstand haben die Experten die Materialuntersuchungen an der Brücke abgeschlossen. Die Bewertung durch externe Gutachter soll nach Auskunft des ASV bis zur Jahresmitte vorliegen und wird entscheidend für das weitere Vorgehen an diesem Nadelöhr sein. Ich bin sehr froh darüber, dass sich das ASV derzeit gleichzeitig auf alle drei Szenarien vorbereitet, die voraussichtlich nach dem Vorliegen der Gutachterbewertung eintreten können: die Ertüchtigung der vorhandenen Brücke, sofern die Experten das zulassen, die Errichtung einer Behelfsbrücke, um zeitnah zusätzliche Fahrspuren in Fahrtrichtung Bremer Kreuz zu schaffen, sowie die Vorarbeiten für eine neue Brücke. Diese wird auf jeden Fall gebaut werden müssen, um die auch die Lasten des zukünftigen Verkehrs zu bewältigen. Für diesen Brückenneubau hat der Bund seine Unterstützung bereits zugesagt. Das Bundesverkehrsministerium ist dran.

Wichtig ist mir, dass im Bereich der Autobahnbrücke über die Lesum bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres zusätzliche Fahrspuren geschaffen werden, die den Verkehr auf der Autobahn entlasten sollen. Sollte dafür eine Behelfsbrücke gebraucht werden, hat der Bund einen Vorrat an sogenannten Notbrücken. Das Ministerium in Berlin kennt den Fall und hat bereits in Aussicht gestellt, dass eine dieser Brücken kurzfristig zur Verfügung stehen würde.

Für die betroffenen Autofahrer ist es sehr wichtig, dass der Verkehr auf den Ausweichstrecken störungsfreier laufen kann. Deshalb ist die kurzfristige Änderung der Ampelschaltung auf der Ritterhuder Heerstraße im Bereich der Wümmebrücke Nordseite erfreulich. Auch für die anderen Umleitungs- und Ausweichstrecken prüft das Bremer Amt derzeit die Möglichkeit einer koordinierten Schaltung der Ampelanlagen. Die Ergebnisse sollen in Kürze vorliegen und werden dann hinsichtlich der Umsetzbarkeit abgestimmt.

Es ist mir angesichts dieser massiven Verkehrsbehinderungen auf unserer Lebensader A-27 sehr wichtig, dass die Länder Bremen und Niedersachsen sowie die betroffenen Kommunen mit dem Bund eng zusammenarbeiten, um die Belastung für die Verkehrsteilnehmer und Unternehmen in der Region möglichst gering zu halten.

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