Neuer Förderaufruf für E-Ladestellen

Ab sofort können sich Kommunen und Privatinvestoren erneut um Fördermittel des Bundes für neue E-Ladestationen bewerben. Über das „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ werden öffentlich zugängliche Normal- und Schnellladepunkte gefördert. Ich finde es sehr gut, dass das Bundesverkehrsministerium für diese dritte Ausschreibungsrunde rund 70 Millionen Euro bereit stellt. Die Antragsfrist endet am 21. Februar 2019.

Bereits die ersten beiden Förderaufrufe sind auf großes Interesse gestoßen. Mehr als 15.800 Ladepunkte wurden bereits bewilligt. Damit hat sich die Zahl der vorhandenen Ladepunkte in Deutschland mehr als verdoppelt. Auch im Wahlkreis Osterholz-Verden wurden schon mehrere neue E-Ladesäulen errichtet.

Neu bei der aktuellen Ausschreibungsrunde: Mit Hilfe eines Standort-Tools, das unter anderem auf Verkehrs- und Mobildaten basiert, werden Versorgungslücken im bundesweiten Ladeinfrastrukturnetz gezielt identifiziert. Um eine flächendeckende Abdeckung zu erreichen, wird die Förderquote für Gebiete mit besonders hohem Bedarf erhöht. Außerdem wird der Aufbau der Ladeinfrastruktur auf Autobahnraststätten vorangetrieben. Insgesamt stellt der Bund für den zeitgemäßen Ausbau in diesem Bereich bis zum Jahr 2020 rund 300 Millionen Euro bereit.

Bewilligte Fördermittel umfassen neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Eine wichtige Voraussetzung für einen positiven Förderbescheid ist, dass der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.

Nähere Informationen gibt es unter: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastrukturelektrofahrzeuge.html?nn=356370.

 

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