Rund 1,55 Millionen Euro für die Arbeitsvermittlung in Verden und Osterholz

Mit rund 850.000 Euro wird die Arbeit des Jobcenters im Landkreis Verden durch das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ unterstützt. Das Ziel des Programms ist die Schaffung von Teilhabe für sehr arbeitsmarktferne Personen. Außerdem sollen deren Chancen auf Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden. Bereits seit 1. November 2015 wird das Jobcenter gefördert und die Förderung läuft noch bis Jahresende 2018. Das Programm richtet sich an zwei Gruppen. Zum einen werden Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen unterstützt. Zum anderen werden Bedarfsgemeinschaften mit Kindern gefördert, damit diese die wichtige Bedeutung von Beschäftigung erfahren. Bezuschusst werden zusätzliche, wettbewerbsneutrale Arbeitsplätze öffentlichen Interesses. Je Arbeitsplatz steht ein Beitrag von bis zu 1370 Euro pro Monat bei 30 Wochenstunden zur Verfügung, wobei auch eine stufenweise Erhöhung der Arbeitszeit möglich ist. Insgesamt nehmen 195 Jobcenter an dem Programm teil. Für die Schaffung von ca. 20.000 Stellen gibt der Bund bis zu 750 Millionen Euro.

Die Arbeit des Jobcenters im Landkreis Osterholz wird mit rund 700.000 Euro durch ein Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit unterstützt. Dieses Modellprojekt richtet sich gezielt an Langzeitarbeitslose. Ihre Chancen auf eine Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt sollen damit nachhaltig gefördert werden.

Bereits seit dem 1. Mai 2015 läuft die Teilnahme des Jobcenters in Osterholz-Scharmbeck am „ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit“. Über einen fünfjährigen Zeitraum bis zum 30. April 2020 stehen rund 700.000 Euro zur Verfügung. Langjährige SGB-II-Bezieher ohne (verwertbaren) Berufsabschluss sollen durch gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern sowie Coaching nach Beschäftigungsbeginn in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Die geförderten Personen sind mindestens 35 Jahre alt und seit über zwei Jahren arbeitslos. Zum Ausgleich anfänglicher Minderleistungen erhalten die teilnehmenden Betriebe Lohnkostenzuschüsse. Auch arbeitsplatzbezogene berufliche Qualifizierungen oder der Erwerb grundlegender Kompetenzen wie Alltagsmathematik, Lesen oder Schreiben werden unterstützt. Das Programm wird mit ca. 885 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (470 Millionen) und dem SGB-II-Eingliederungstitel (415 Millionen) finanziert. Bundesweit wollen 333 Jobcenter rund 23.000 Langzeitarbeitslose vermitteln.

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