Mattfeldt bedankt sich bei engagierten Züchtern

Landkreis Osterholz·Berlin (ok). Laut CDU-Bundestagsabgeordnetem Andreas Mattfeldt kristallisiert sich heraus, dass das vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgeschlagene Schenkelbrandverbot im Bundestag keine Mehrheit finden wird. „Es ist ein langer und harter Kampf, den ich gemeinsam mit dem Hannoveraner Verband und vielen Osterholzer Züchtern im Bundestag seit Langem führe“, erklärt Mattfeldt in einer Pressemitteilung. Er freue sich zu sehen, dass „wir den Schenkelbrand wahrscheinlich erhalten können“.

Die Tierschutzgesetznovelle enthalte auch Regelungen zur Rassegeflügelzucht, die den Züchtern im Landkreis Osterholz existenzielle Sorgen bereiteten. „Auch hier sind wir auf einem guten Weg. Die Rassegeflügelzüchter selbst haben unserem Vorschlag zugestimmt.“ Durch frühzeitigen Kontakt mit den Züchtern habe er reagieren und auf eine Ergänzung hinwirken können. Ohne dieses Engagement der Verantwortlichen wäre dies nicht gelungen, und es sei ihr Verdienst, „wenn wir das drohende Ausstellungsverbot abwenden können“. Notwendig sei aber noch die Zustimmung der Länder.
In Sachen Schenkelbrand habe er in zahlreichen Vier-Augen-Gesprächen mit den Verantwortlichen in seiner Fraktion derartige Signale erhalten. Mattfeldt habe gemeinsam mit dem Hannoveranerverband zahlreiche Gespräche mit zuständigen Fachkollegen im Landwirtschaftsausschuss geführt. Vertreter des Verbands hätten in Berlin Überzeugungsarbeit geleistet. „Der Hannoveraner Verband hat mich sehr frühzeitig auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Das war unser Vorteil, denn so konnten wir früh anfangen, argumentativ Druck in der Regierungskoalition aufzubauen“, so Mattfeldt. „Es kommt nicht oft vor, dass der Bundestag Gesetze so massiv verändert wie das im Fall des Schenkelbrandes passieren wird.“
Für Züchter in ganz Niedersachsen sei es wichtig, weiter mit dem wesentlich fälschungssichereren Brandzeichen arbeiten zu können. Bei einer Veranstaltung zum Schenkelbrand sei deutlich geworden, wie gering die Reaktion des Fohlens auf den Schenkelbrand ist. Unklar sei noch, ob und wie die Stelle, an der das Brandzeichen angebracht werden soll, betäubt werden solle.
Mattfeldt bedankt sich bei engagierten Züchtern
Für CDU-Bundestagsabgeordneten ist Einigung bei Schenkelbrand und Geflügelausstellungen in Sicht
c/c: Osterholzer Kreisblatt 02.11.2012
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